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Lübecks Weihnachtsmarkt vor Taschendieben sicher

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Verstärkte Polizeipräsenz im Bereich der beliebten Weihnachtsmärkte zeigt positive Wirkung

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Das dichte Gedränge auf dem Weihnachtsmarkt bietet Taschendieben viele Gelegenheiten zum Zugreifen. Doch in der Hansestadt Lübeck, die sich als Weihnachtsstadt des Nordens versteht, können sich die Besucher offenbar sicher fühlen: In den ersten zwei Wochen gab es nur 13 Diebstähle zu verzeichnen. Vor vier Jahren wurden noch bis zu 15 Taschendiebstähle pro Tag gemeldet.

Das Weihnachtsmarktkonzept der Polizei Lübeck scheint aufzugehen. Auch in diesem Jahr sind verstärkt uniformierte und zivile Beamte in der Lübecker Innenstadt unterwegs. Die Fußstreifen sind auch im Bereich des ZOB und im Übergang zur Altstadtinsel tätig. Das schreckt die Taschendiebe offensichtlich ab. Während im Jahr 2011 im Umfeld der Weihnachtsmärkte noch 105 Taschendiebstähle erfasst wurden, konnten im gleichen Zeitraum 2012 nur insgesamt 45 Taten rund um den Kohlmarkt, den Koberg und die Fußgängerzone registriert werden. In diesem Jahr wurden in den ersten zwei Wochen nur 13 Taschendiebstähle gemeldet. Im Vorjahr waren es innerhalb der ersten zwei Wochen noch 24.

Die Polizei spricht aber auch den Besuchern des Weihnachtsmarktes ein Lob aus. Die würden nämlich viel besser auf ihre Wertsachen aufpassen als das früher der Fall war. „Im dichten Gedränge sollten Hand- oder Umhängetaschen grundsätzlich stets geschlossen und nie unbeaufsichtigt vor dem Körper getragen werden“, erinnert Ulli Fritz Gerlach, Sprecher der Polizeidirektion Lübeck, an die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen. „Wichtige Wertsachen wie Bargeld, EC- oder Kreditkarten, die Geldbörse oder das Handy sind in der Jackeninnentasche, bestenfalls mit einem Reißverschluss gesichert, zu verstauen. Ebenso sollten nur die notwendigsten Bargeldbeträge mitgeführt werden. Die PIN der Kredit/EC-Karte darf niemals auf die Karte oder einen Hinweiszettel im Portmonee notiert werden“, so Ulli Fritz Gerlach weiter
Sollte es zu einem Diebstahl gekommen sein, sollte auf jeden Fall umgehend die Polizei alarmiert werden. Die Beamten können zum Beispiel auch bei gestohlenen Bankverbindungen umgehend das Konto gegen Zahlungen per Lastschrift sperren.

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