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Lübeck

22. November 2017 | 16:09 Uhr

Lübecks rote Kreuzung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ein Beitrag zur Verkehrssicherheit für Radfahrer sorgt noch für Verunsicherung

In der Hansestadt sind in der vergangenen Woche in der Luisenstraße neue Markierungen für Radfahrer auf den Asphalt aufgebracht worden (wir berichteten). Doch was eigentlich gedacht war als Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer , hat derweil das Gegenteil zur Folge.

Vielen Verkehrsteilnehmern ist nicht auf den ersten Blick verständlich, was die Farbgebung und die Zeichen auf der Straße denn bedeuten sollen. Selbst Radfahrer halten an, um zu überlegen, was die Zeichen bedeuten.

Einige Meter vor der Kreuzung beginnt der rot markierte Radweg. Er sollte von Radfahrern genutzt werden, die nach links abbiegen oder in die Eschenburgstraße fahren möchten. Sie können das Angebot nutzen, müssen es aber nicht. Auch der bestehende Radweg darf weiter benutzt werden.

Hinter der Haltelinie für die Autos auf der Linksabbiegespur beginnt eine große Fläche. Die wurde nicht aus künstlerischen Gründen gestaltet, sondern ist eine sogenannte Aufstellfläche für Radfahrer. Sie sollen an der Warteschlange vorbeifahren und sich vor den Autos aufstellen können.

Gänzlich unbekannt ist im Bereich der Hansestadt ein Wartebereich für Linksabbieger. Radfahrer aus Richtung Travemünder Allee können nun an der Einmündung der Luisenstraße nach rechts vor die Warteschlangen fahren. Dort ist ein kleiner Bereich eingezeichnet, in dem Radfahrer warten können. Auf der gegenüberliegenden Seite zeigt eine Fahrradampel, wann Radfahrer die Kreuzung in Richtung Eschenburgstraße überqueren können. Ob diese Schaltung auch für Radfahrer aus der Luisenstraße gilt, bleibt allerdings unklar. Der Lernprozess geht also weiter ...


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