Lübecks Baustellen 2020

Im kommenden Jahr soll es weniger „grundhafte Sanierungen“ im Stadtgebiet geben

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06. September 2019, 15:00 Uhr

Lübeck | In diesem Jahr haben zahlreiche große Baustellen die Verkehrsteilnehmer in Lübeck zum Teil schwer beeinträchtigt. 2020 wird es nach Aussagen der Lübeck Verwaltung weniger sogenannte „grundhafte Sanierungen“ im Gebiet der Hansestadt geben.

Zuerst die gute Nachricht für die Autofahrer im Stadtteil Genin. Der Kreisverkehr vor der Autobahnauffahrt wird im kommenden Jahr vergrößert. Der Grund: Er hat offiziell die Verkehrsqualitätsstufe „F“ bekommen. Das heißt, er kann aktuell den Verkehrsstrom nicht mehr bewältigen. Mit der geplanten neuen Durchfahrt von der Kronsforder Landstraße durch die Straße „Wasserfahr“ wird sich die Lage noch verschlechtern.

Als ein großer Staufaktor wird im kommenden Jahr die Walderseestraße erweisen. Sie muss grundhaft saniert werden. Einen weiteren Winter wird die Asphaltdecke der Walderseestraße nicht überstehen. Die Alternative wäre eine Vollsperrung. Die Stadt hat für die grundhafte Sanierung 700.000 Euro eingeplant.

Auch der Zustand des Padelügger Weges ist schlecht, wie eine Bestandsaufnahme mit einem Spezialfahrzeug im vergangenen Jahr ergeben hat. Noch ist ein Austausch des oberen Belages möglich. Sollte damit aber gezögert werden, müsste die Straße komplett neu aufgebaut werden.

Die Geniner Straße wird im kommenden Jahr zwischen „Hinter den Kirschkaten“ und Siemensstraße erneuert. Und in der Artlenburger Straße sollen die beiden oberen Schichten ausgetauscht werden. Fortgesetzt werden vor Jahren begonnene und noch Jahre dauernde Sanierung des St.-Jürgen-Rings (Nordtangente) und der großen Brücke über die Ratzeburger Allee und die Wakenitz. Da die Abfahrt von Marli in die Ratzeburger Allee gesperrt wird, werden hier erhebliche Behinderungen erwartet.

Begonnen wird auch mit dem lange geforderten Ausbau der Straße „An den Schießständen“. Hier ist ein Teil der Straße zu schmal und es fehlt ein Radweg. Im Haushalt der Hansestadt Lübeck sind dafür 950.000 Euro eingestellt.

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