Geschwister-Prenski-Schule : Lübecker Schule ist „Schule des Jahres“

Insgesamt 27 Schulen aus ganz Schleswig-Holstein bewarben sich um den Titel „Schule des Jahres“ – die Geschwister-Prenski-Schule in Lübeck hat ihn bekommen.

shz.de von
16. Juni 2014, 19:09 Uhr

Jetzt steht es fest: Die Schule des Jahres steht in Lübeck. „Wir können in Schleswig-Holstein stolz sein auf unsere Schulen. Stellvertretend für alle, die seit Jahren pädagogisch innovative herausragende Arbeit machen, erhält die Geschwister-Prenski-Schule diesen erstmals vergebenen Preis“, sagte Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud „Wara“ Wende am heutigen Freitag bei der Preisverleihung im Kieler Landeshaus. Drei weitere Preisträger sind das Gymnasium Elsa-Brändström-Schule Elmshorn (Kreis Pinneberg), das Förderzentrum Schleswig-Kropp (Kreis Schleswig-Flensburg) und die Ida-Ehre-Schule, Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn).

Die Geschwister-Prenski-Schule, die als Ganztagsschule arbeitet, wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. „Die rund 809 Schülerinnen und Schüler finden dort eine Umgebung, in der sie nicht nur lernen und erleben, sondern auch selbst aufgefordert sind, sich zu engagieren. Das macht die Qualität dieser Schule aus, die auch deshalb in jedem Jahr deutlich mehr Anmeldungen hat, als sie Plätze vergeben kann“, so die Ministerin. Vielfalt und Heterogenität würden an der Lübecker Schule als Chance gesehen und die Idee der Inklusion schon seit vielen Jahren gelebt. Der Titel ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert.

Der schleswig-holsteinische Wettbewerb war mit dem Motto „Schule der Vielfalt“ überschrieben, insgesamt hatten sich 27 Schulen - elf Grundschulen, neun Gemeinschaftsschulen, vier Gymnasien, zwei Förderzentren und ein Berufsbildungszentrum - schriftlich um die Auszeichnung beworben. Zehn Schulen davon standen in der engeren Wahl. Sie alle warben mit ihren Konzepten für den Umgang mit einer heterogenen Schülerschaft.

„Die große Bewerberanzahl zur ,Schule des Jahres Schleswig-Holstein 2014' zeigt, dass Schulen eine externe Rückmeldung zu ihrer Arbeit erhalten möchten“, sagte Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Direktor des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und Initiator des Projekts. Die Auslobung dieses Preises sei daher ein wichtiger Schritt zum Aufbau einer wertschätzenden Feedback-Kultur für Schulen in Schleswig-Holstein. Die Schulbesuche hätten der Jury zudem wertvolle Einblicke in die gute und vielseitige Arbeit der schleswig-holsteinischen Schulen gegeben.

Die Ministerin bedankte sich bei allen 27 teilnehmenden Schulen. Die Qualität der Bewerbungen und das große Engagement habe sie sehr beeindruckt. „Sie alle zeigen uns, wie reich an Ideen, wie vielfältig, kreativ und innovativ die Schulen in Schleswig-Holstein sind.“

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