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Lübecker Hotelbetten für Hamburgs Olympiade

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Lübeck offeriert Hamburg seine 12400 Betten und macht Werbung in eigener Sache

„Wir sind Feuer und Flamme für Spiele in Hamburg und wollen alles dafür tun, dass die große Hansestadt den Zuschlag erhält. Wir können hier alle nur gewinnen“, sagte Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, als er davon erfuhr, dass Hamburg Zimmer bei seiner Olympiabewerbung fehlen. Für Lübecks Bürgermeister sei es daher selbstverständlich, Hamburg bei seiner Bewerbung zu unterstützen.

Die Hansestadt Lübeck bietet Hamburg seine Bettenkapazitäten an. In der Hansestadt Lübeck sind derzeit mehr als 8300 Betten im Angebot, die bis zum Jahr 2020 wird die Zahl auf eine Bettenkapazität von 12  400 ausgebaut werden durch mehrere Neubauten, so unter anderem direkt am Markt. Lübeck ist ohnehin verkehrlich exzellent per elektrifizierter Bahnstrecke und Straße an Hamburg angeschlossen. Die Entfernung beträgt maximal 60 Minuten, das wissen nicht nur die Berufspendler. „Das ist ein Klacks gegenüber anderen Metropolen. Die Gäste sind ruckzuck von Lübeck aus an den Wettkampfstätten. Wir haben bereits in der Vergangenheit, zuletzt beim Internationalen Hansetag 2014 gezeigt, dass wir großartige Gastgeber sind“, rührt Bernd Saxe die Werbetrommel für die Sieben-Türme-Stadt. Zudem liege Lübeck in der Metropolregion Hamburg. Berd Saxe betont: „Das sollte beim Nachweis der Bettenkapazitäten berücksichtigt werden.“ Er könne sich vorstellen, wenn dann noch die Unterkünfte in den anderen Ostseebädern in der Lübecker Bucht dazu genommen werden, hat Hamburg auf einen Schlag den Zimmernachweis erbracht.

Und so ist es für Lübecks Bürgermeister denn auch nur folgerichtig, dass die Olympischen und Paralympischen Segelwettbewerbe in Travemünde stattfinden müssten. Lübecks Bürgermeister Saxe verbreitet Optimismus: „Wir sind die Badewanne Hamburgs. Wir haben die Kapazität. Wir haben die Infrastruktur, und wir müssen für Olympia nichts zusätzlich investieren, was wir nicht sowieso schon machen.“

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