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Lübeck will schnelles Internet für alle

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Hansestadt will zunächst Übersicht über digitale Infrastruktur gewinnen

Der Anschluss an das Internet geht in der Hansestadt Lübeck unterschiedlich schnell vonstatten. In einigen Gewerbegebieten gibt es wenige Megabit, an anderen Stellen reicht die Bandbreite für einige hundert Megabit. Lübeck entwickelt jetzt einen Plan, wie die Anbindungen verbessert werden können.

„Der aktuelle Ausbau digitaler Infrastruktur ist undurchsichtig und weitestgehend unbekannt, ebenso wie die Verfügbarkeit von Gigabit Anbindungen in den unterschiedlichen Gewerbegebieten sowie in den stark touristisch genutzten Räumen“, stellt der Fachbereich von Wirtschaftssenator Sven Schindler (SPD, Foto) in einem jetzt vorgelegten Bericht fest. Dabei sei schnelles Internet nicht nur für private Haushalte, sondern auch für viele der 18  000 Gewerbebetriebe mit ihren 90  000 Mitarbeitern wichtig. Außerdem gebe es 10  000 Studenten in der Stadt.

>In einem ersten Schritt will die Lübecker Stadtverwaltung prüfen, wie es um das Internet in der Hansestadt bestellt ist: Welcher Anbieter hat wo seine Leitungen (mit welcher Bandbreite) oder Leerrohre liegen? Welche zentralen Übergabepunkte liegen wo in Lübeck? Wo sind welche Glasfaserkabel, Kupferkabel, Richtfunkmasten und sonstige Infrastruktur vorhanden die für den Breitbandausbau relevant sind?

>In einem zweiten Schritt wird die Erweiterung geprüft, zum Beispiel ob bestehende Rohrleitungen – dazu gehören auch die Abwasserkanäle – für neue Glasfaserverbindungen genutzt werden können. Schwerpunkt ist die Versorgung von Gewerbegebieten. Die Kosten für die genannte Untersuchung werden auf 50  000 Euro geschätzt, die der Bund komplett übernehmen wird.

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