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Werbekampagne für Olympia 2024 : Lübeck will mit Hamburg „gemeinsam Segel setzen“

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Lübeck und Kiel buhlen als Segelpartner für Olympia 2024 oder 2028 um die Gunst Hamburgs. Lübecks Bürgermeister kündigt ein „Fair Play“ beider Städte an.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2015 | 16:23 Uhr

Lübeck | Unter dem Motto „Gemeinsam Segel setzen“ hat Lübeck am Mittwoch seine Kampagne für die Ausrichtung der olympischen Segelwettbewerbe 2024 gestartet. An markanten Punkten in der Altstadt und an anderen Orten sollen in den kommenden Monaten Plakate für Lübeck-Travemünde als Olympia-Partner Hamburgs werben. Die Stadt will vor allem mit ihrer Erfahrung mit Segelgroßveranstaltungen punkten. Am Dienstag hatte Kiel seine Öffentlichkeitskampagne für Olympia gestartet.

Beide Städte wollen die Segelwettbewerbe ausrichten, falls Hamburg den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 bekommt. Auch Rostock hat sein Interesse bekundet. Der Stadt werden gute Chancen eingeräumt, sollte Berlin den Zuschlag erhalten.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheidet am 21. März, mit welcher Stadt er sich beim Internationalen Olympischen Komitee um die Spiele bewirbt. „Wir müssen also zunächst einmal die Daumen für Hamburg drücken, danach sehen wir weiter“, sagte Saxe. Ihm liegt vor allem daran, die Lübecker für Olympia in Travemünde zu begeistern.

Wie Kiel setzt auch Lübeck nicht nur auf Plakatwerbung und das Internet, sondern auch auf soziale Netzwerke. „Wir wollen Bürger und Unternehmen der Region mitnehmen“, sagte der Koordinator für die Olympiakampagne, Oliver Groth. Wann sich Hamburg im Fall eines Zuschlags für Lübeck oder Kiel als Segelpartner entscheiden wird, stehe noch nicht fest. „Auf alle Fälle wird es in Lübeck einen Bürgerentscheid zum Thema geben, voraussichtlich im Herbst 2016“, ergänzte Groth. Das Lübecker Konzept sieht vor, auf die vorhandene Infrastruktur für die Travemünder Woche zurückzugreifen und auf Neubauten weitgehend zu verzichten.

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