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Lübeck-Schlutup: 17-Jähriger nachts tot am Straßenrand

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

von
erstellt am 12.Mai.2017 | 14:56 Uhr

Die Armbanduhr des Toten blieb um 23.47 Uhr stehen. Wie kam der 17-Jährige ums Leben, den am Freitag kurz nach Mitternacht Beamte des 3. Polizeireviers leblos neben der Fahrbahn im Palinger Weg im Ortsteil Schlutup auffanden – vor der seit 2003 verwaisten, zunehmend verfallenden, ehemaligen Kühne-Fabrik. Zunächst war die Polizei von einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ausgegangen. Stefan Muhtz, Sprecher der Polizeidirektion Lübeck: „Der 17-Jährige wies schwere Verletzungen auf, die einen Verkehrsunfall vermuten ließen. Die im Rahmen der Obduktion festgestellten Verletzungen haben den Verdacht, dass der junge Mann durch einen Unfall im Straßenverkehr getötet worden sein könnte, nicht erhärtet.“ Das Verletzungsbild lasse sich nach Einschätzung der rechtsmedizinischen Sachverständigen vielmehr mit einem Sturz aus großer Höhe vereinbaren. Muhtz: „ Auch weitere Ermittlungsergebnisse sprechen gegen einen Verkehrsunfall. Anhaltspunkte dafür, dass der Verstorbene Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte, sind nicht vorhanden.“
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Geschehens, das zum Tod des 17-jährigen Schülers geführt hat, dauern an.


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