Schaden von 100.000 Euro : Lübeck: Diebe plündern Traditionssegler

Am Sonntag wurde der fahruntüchtige Segler in Lübeck an seinen angestammten Platz im Museumshafen geschleppt.
Am Sonntag wurde der fahruntüchtige Segler in Lübeck an seinen angestammten Platz im Museumshafen geschleppt.

Die Diebe ließen nicht nur Steuerrad und Segel mitgehen. Der Eigner des Schiffes geht von einem Schaden von rund 100.000 Euro aus.

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07. Dezember 2014, 15:51 Uhr

Lübeck | Segel: weg. Historisches Steuerrad: weg. 300-Kilo-Rettungsinsel: weg. Alles, was auf dem Lübecker Traditionssegler „Hansine“ von irgendeinem Wert war, haben Unbekannte abmontiert und mitgehen lassen. Eigner Olaf Haupt geht von einem Schaden von rund 100.000 Euro aus. Sämtliche Messingteile, elektronisches Gerät, selbst die Hydraulikpumpen für die Steuerrung haben die Diebe mitgenommen.

„Das müssen mindestens vier Leute gewesen sein“, vermutet Haupt – allein das große Segel mit der auffälligen Fischereikennung FN 121 wiegt mehr als 200 Kilo. Das Schiff lag seit Anfang November an einem Ersatz-Liegeplatz, weil eine Drehbrücke nicht geöffnet werden konnte.

Am Samstag sollte das Schiff winterfest gemacht werden. Daraus wurde aber nichts. Am heutigen Sonntag wurde der fahruntüchtige Segler an seinen angestammten Platz im Museumshafen geschleppt.

Die Polizei sucht Zeugen, die zwischen dem 27. November und dem 5. Dezember Verdächtiges an der Wallhalbinsel beobachtet haben (Telefon: 0451/1310)

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