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Lübeck beteiligt an Forschung zur Kulturlandschaft

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im Herbst 2014 hat das Verbundprojekt „Regiobranding“ seine Arbeit in der Metropolregion Hamburg aufgenommen. Die Hansestadt Lübeck nimmt als Praxispartner an dem Wissenschaftsprojekt der Universität Hannover teil. In den nächsten vier Jahren erforscht und erprobt ein 20-köpfiges Projektteam, wie die Eigenarten von regionalen Kulturlandschaften eingesetzt werden können, um die Attraktivität der Regionen zu steigern und ihre nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

Unter regionalem Branding versteht man dabei das In-Wert-setzen der charakteristischen Eigenschaften und Alleinstellungsmerkmale einer Region. Zu den drei teilnehmenden Fokusregionen gehören außer Lübeck/Nordwestmecklenburg noch Steinburg/Glücksburg und Ludwigslust/Parchim. In diesen Regionen werden im Laufe des Jahres unter anderem Haushaltsbefragungen vorgenommen, um zunächst die Bedeutung der regionalen Kulturlandschaften in der Bevölkerung abzufragen.

Der Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck hat bereits Kontakte mit Akteuren der Lübecker Wirtschaft sowie der Naturschutz- und Bildungsszene aufgenommen. Gemeinsam mit den Wissenschaftlern und den Akteuren vor Ort werden regionale Marken und Produkte zu den örtlichen Kulturlandschaften entwickelt. Darüber hinaus ist geplant, in den Fokusregionen Modellprojekte umzusetzen. Dies könnten in Lübeck etwa künstlerisch gestaltete Aussichtstürme sein, die auf die landschaftlichen Besonderheiten hinweisen, Kulturlandschaftsführungen oder besondere Ausstellungen. Die Fördergelder für das Forschungsprojekt werden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereitgestellt. Für Lübeck ist eine 100-prozentige Finanzierung der Kosten bewilligt.

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