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Lübeck

23. Oktober 2017 | 10:20 Uhr

Lübeck: 160 Jahre Kaufmannschaft

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Kaufmannschaft zu Lübeck und IHK wollen die Zusammenarbeit im Interesse der Hansestadt und der Region zukünftig weiter ausbauen

von
erstellt am 27.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Mit einem großen Festakt im Hoghehus und Schabbelhaus haben die Kaufmannschaft zu Lübeck und die Industrie- und Handelskammer zu Lübeck (IHK) auf die gemeinsame 160-jährige Geschichte zurückgeblickt. Rund 70 Gäste aus dem In- und Ausland waren nach Lübeck gekommen. Unter ihnen die Botschafter des Königreiches Dänemark Per Poulsen-Hansen und von Estland Dr. Kaja Tael sowie der Präsident des schleswig-holsteinisches Landtages Klaus Schlie.

Der Präses der Kaufmannschaft zu Lübeck Michael Weiß stellte in seiner Rede heraus: „Wichtige Meilensteine des Engagements und der Positionierung der Kaufmannschaft für unseren Standort waren unter anderem die erfolgreiche Initiierung eines Stadtmarketings in der Hansestadt Lübeck und die Förderung der Kooperation in der Region Lübeck, der Metropolregion Hamburg und der Fehmarnbeltregion. In Zusammenarbeit mit der IHK haben sich die Aufgaben zwar in den Jahrhunderten gewandelt, doch immer dienen sie dem wohl der Stadt, der Region und ihren Mitgliedern. Und das werden Sie noch in den nächsten 160 Jahren tun.“

Die Präses der IHK zu Lübeck Friederike C. Kühn: „Die Verbindungen zwischen Kaufmannschaft und IHK sind traditionell eng und stabil. Die Themen mögen sich ändern, die Zusammenarbeit aber nicht. Die gemeinschaftliche Positionierung gerade im Regionsbildungsprozess wird immer wichtiger. Auf vielen Feldern vom Unternehmensplanspiel für Schüler Wiwag bis zur Meinungsbildung in wichtigen standortpolitischen Fragen schreiten wir gemeinsam voran.“

Den Festvortrag hielt Max Schön, Lübecker Unternehmer und Vorstand der „Stiftung 2 Grad - Deutsche Unternehmen für Klimaschutz“ zum Thema „Klimaschutz: Ich kann’s nicht mehr hören – Warum wir es trotzdem tun sollten“. Schön stellte dabei heraus: „Wir brauchen eine kohlenstoffarme Weltwirtschaft. Hierbei kommt den Unternehmen eine entscheidende Rolle zu. In vielen Branchen zeigen Vorreiter aus Deutschland Initiative und verdienen daran. Denn klimafreundliches Wirtschaften, Energieeffizienz, Prozessoptimierung und klimafreundliche Energiegewinnung bieten nicht nur enorme ökologische, sondern auch ökonomische Potenziale.“ Deutschland habe als Industriestandort durch den institutionalisierten Klimaschutz viel mehr zu gewinnen als zu verlieren. Schön: „Durch die Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Kohlenstoffemissionen können wir beweisen, dass Klimaschutz als Triebfeder für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit wirkt und dadurch neue Standards auf internationaler Ebene setzen.“


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