Skandinavienkai Travemünde : Land SH steckt 17 Millionen Euro in den Lübecker Hafen

Der Skandinavienkai im Lübecker Hafen.

Der Skandinavienkai im Lübecker Hafen.

Dem trotz Schrumpfung größten Ostsee-Fährhafen Deutschlands wird kräftig unter die Schultern gegriffen.

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28. November 2018, 16:17 Uhr

Lübeck-Travemünde | Die Landesregierung fördert den geplanten Ausbau des Skandinavienkais in Lübeck-Travemüde mit 17,3 Millionen Euro. Damit helfe das Land der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), die Infrastruktur auf eine neue Stufe zu stellen und den Güterumschlag zu erhöhen, sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) am Mittwoch in Kiel.

Der seit Jahren geplante Ausbau soll Anfang 2019 beginnen und rund 68 Millionen Euro kosten. Geplant sind unter anderem eine 25.000 Quadratmeter große Lagerhalle sowie eine 5000 Quadratmeter große Fährhalle.

Die LHG freue sich sehr über die Förderung aus Kiel, sagte deren Geschäftsführer Sebastian Jürgens. Die Investitionen seien ein entscheidender Schritt für die Umstrukturierung der Gesellschaft. Die LHG ist der größte Hafenbetreiber in Lübeck und war vor drei Jahren in finanzielle Schieflage geraten.

Auch Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) begrüßte die Unterstützung aus Kiel für den Ausbau des Skandinavienkais. Damit werde der Zukunftspakt für den Hafen unterstrichen, der ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt sei. Trotz der Umschlagrückgänge der vergangenen Jahre ist Lübeck noch immer der größte deutsche Fährhafen an der Ostsee.

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