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Handy-Schmuggel : Kein Betrugsverdacht mehr gegen Beamten der JVA Lübeck

vom

Ein JVA-Beamter soll einem Gefangenen ein Handy beschafft haben. Doch es gebe nicht genug Anhaltspunkte dafür.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2016 | 10:55 Uhr

Lübeck | Der Verdacht der Bestechlichkeit gegen einen Beamten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lübeck ist vom Tisch. Die Staatsanwaltschaft Kiel habe keine hinreichenden Anhaltpunkte dafür gefunden, dass der Beamte sich habe bestechen lassen, teilte der Leiter der JVA, Tobias Berger, am Dienstag mit.

Gefangene hatten ausgesagt, der Beamte habe für einen Mitgefangenen ein bei einer Durchsuchung gefundenes Handy in die Anstalt geschmuggelt und dafür eine Gegenleistung erhalten. Daraufhin hatte die Staatsanwaltschaft Kiel im Oktober Ermittlungen gegen den Beamten eingeleitet.

Der Besitz eines Mobiltelefons verstößt nach Angaben des Justizministeriums gegen die Ordnungsvorschriften der JVA, ist aber nicht strafbar.

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