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Angriff auf Stadtjäger in Lübeck : Keiler greift Jäger an – Polizei erschießt Wildschwein

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Bei der Attacke verliert der Jäger Gewehr und Messer. Der Verletzte kann mit dem Handy Hilfe rufen.

Lübeck | Ein verletztes Wildschwein hat in Lübeck einen Jäger angegriffen. Dem 42 Jahre alten Christoph Benett und seiner Hündin „Hermine“ gelang es, den Keiler zu überwältigen und in Schach zu halten, bis die Polizei eintraf und das Wildschwein mit einem gezielten Schuss erlegte.

Das angeschossene Tier hatte sich in den Schilfgürtel eines Teiches auf einem Gartengrundstück zurückgezogen. Die Rufe des Jägers und das Bellen des Hundes hätten die Beamten im Gelände zur Unfallstelle geführt, teilte die Polizei am Montag mit.

Der etwa 50 Kilogramm schwere Keiler hatte Benett unvermittelt angesprungen und ihn am Oberschenkel verletzt. „Hermine“ habe daraufhin dem Keiler ins Gesäß gebissen, so dass er selbst den Angreifer an den Ohren packen konnte, sagte der erfahrene Jäger.

Schließlich gelang es ihm, mit seinem Handy die Polizei zu rufen. Er hatte bei dem Kampf mit dem Wildschwein sein Gewehr und sein Messer verloren, so dass er keine Möglichkeit hatte, das Tier selbst zu erlegen.  

Als Stadtjäger darf Benett innerhalb des Stadtgebiets auf die Pirsch gehen, um die Bestände von Tieren zu regulieren, die in der Stadt keine natürlichen Feinde haben.

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erstellt am 14.Mär.2016 | 12:57 Uhr

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