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Lübeck

20. Oktober 2017 | 11:58 Uhr

Junge Organisten im Wettstreit

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Musikalischer Buxtehude-Wettbewerb am Freitag und Sonnabend in der Lübecker St. Jakobikirche

Ein internationaler Orgelwettbewerb findet zur Zeit in Lübeck statt. An diesem vierten Buxtehude-Wettstreit nahmen 20 junge Organistinnen und Organisten aus zwölf Ländern teil. Neun sind in die zweite Runde gekommen. Die besten fünf spielen an diesem Freitag am 15 Uhr im Stundentakt in St. Jakobi am Koberg vor. Der Eintritt ist frei.

Der Buxtehude-Wettbewerb fand erstmals im Jahr 2007 als Teil des Buxtehude-Festjahres in Lübeck statt. Damals wurde an den 370.
Geburtstag und den 300. Todestag des Komponisten und einstigen Marienorganisten erinnert. Der Wettbewerb wird seither alle drei Jahre von der Musikhochschule Lübeck und der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung ausgeschrieben. Seit 2007 haben rund 100 internationale Organisten an den Wettbewerben teilgenommen. In diesem Jahr beteiligen sich junge Musiker unter anderem aus Südkorea, den USA und Finnland.

Zu den Aufgaben gehören Werke von Bach, Buxtehude oder Scheidemann als Vertretern der so genannten Alten Musik sowie ein zeitgenössisches Orgelwerk. Erstmals findet in diesem Jahr eine von drei Wertungsrunden in Hamburg statt, und zwar an der berühmten Renaissance- und Barockorgel von St. Katharinen. Die Finalisten präsentieren sich am Freitag, 2. Oktober, in fünf öffentlichen Wertungsspielen um 15 und 16 Uhr sowie um 17 und 19 Uhr sowie um 20 Uhr an den historischen Werken der Lübecker Jakobikirche. Anschließend berät die ebenfalls international zusammengesetzte Jury.

Samstag, 3. Oktober, um 19 Uhr laden die Musikhochschule Lübeck (MHL) und Gemeinnützige Sparkassenstiftung zum rund einstündigen Preisträgerkonzert mit Preisverleihung nach St. Jakobi ein. Eintritt jeweils frei.

Die Finanzierung des Wettbewerbs hat die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck übernommen. Die Kosten liegen bei 60  000 Euro, davon sind 16  000 Euro Preisgelder ausgelobt.




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