Inklusion bei der Travemünder Woche

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26. Juli 2018, 16:31 Uhr

Am zweiten Wochenende der Travemünder Woche steht das Thema Inklusion auf dem Programm. Der Lübecker Verein Sail United bietet Wassersport für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger oder körperlichen Behinderungen an. „Geht nicht, gibt es nicht“ lautet die Devise dabei.

Der Verein will Mut machen. „Wir wollen besonders jungen Menschen, die zum Beispiel nach einem Unfall mit Einschränkungen leben müssen, zeigen, dass sogar ein 'Extremsport' wie Kitesurfen auf dem Wasser möglich ist“, erklärt Tobias Michelsen vom Verein Sail United. Er hofft, dass es im Rahmen der Travemünder Woche möglich sein wird, das „Sitz-Kitesurfen“ zu demonstrieren.

Auf jeden Fall bietet der Verein ab Freitagmittag bis einschließlich Sonntag am Strand an der Nordermole täglich ab circa 11 Uhr bis 18 Uhr Stand-Up-Paddling für Menschen mit Behinderungen an. Wenn alles klappt, wird auch ein Mehrpersonen-SUP-Board bereitliegen, auf dem mit entsprechenden Rollstühlen gepaddelt werden kann.

„Stand-Up-Paddling ist sehr therapeutisch und fördert das Gleichgewicht und die Koordination. Außerdem können dabei ideal Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Sport treiben“, so Michelsen. Außerdem wird Sail United zwei kleine Kunststofftrimarane des Typs Hobie Tandem Island mit nach Travemünde bringen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam dann segeln können.


>Tipp: Kostenfreie Wassersport-Angebote des Vereins Sail United bei der Travemünder Woche: täglich ab 11 Uhr bis 18 Uhr am Strand an der Nordermole.

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