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Infas-Umfrage: Wie ist Lübeck mobil?

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Für die Studie „Mobilität in Deutschland“ werden 850 Haushalt befragt

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) führt das „Infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft, Bonn“ für die Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) Interviews durch. Bis Mai 2017 werden mindestens 850 Lübecker Haushalte zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt.

In Lübeck wird die Grundstichprobe erhöht, um eine genaue Grundlage für die zukünftige Verkehrsplanung in der Hansestadt zu erhalten. Die letzte Befragung zum Mobilitätsverhalten fand 2010 statt. Damals wurde ermittelt, dass die Lübeckerinnen und Lübecker 47 Prozent ihrer Wege mit Auto und Kraftrad zurücklegen. Der Anteil des Fußverkehrs lag bei 28 Prozent, der des Fahrradverkehrs bei 17 Prozent. Mit Bus und Bahn wurden acht Prozent der Wege zurückgelegt. Neben der Verkehrsmittelwahl wird eine Vielzahl weiterer Faktoren ermittelt, zum Beispiel Länge, Zweck und zeitliche Verteilung der Wege sowie die Verfügbarkeit von Kraftfahrzeugen und Fahrrädern.

Die Kosten für die Aufstockung der Stichprobe in Lübeck teilen sich die Hansestadt und die Metropolregion Hamburg. Die Ergebnisse dienen der Politik und Verwaltung dazu, Steuergelder an den richtigen Stellen einzuplanen und auch in Zukunft ein optimales Mobilitätsangebot für alle Verkehrsteilnehmer zu sichern.
Die Auswahl der bundesweit rund 135  000 Haushalte für die Befragung erfolgt nach einem Zufallsverfahren. Die infas-Mitarbeiter führen im ersten Schritt ein Haushaltsinterview durch. Danach werden alle Haushaltsmitglieder gebeten, an je einem Berichtstag ihre Wege genau zu erfassen.

Die vom Bundesministerium initiierte Studie unterliegt den strengen Datenschutzbestimmungen für Umfrageforschung. Die Teilnahme ist freiwillig und die Angaben der Befragten werden ausschließlich anonymisiert genutzt.

>Hintergrund: Auf der Webseite www.mobilitaet-in-deutschland.de sind weitere Informationen



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