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In der Kanaltrave wird wieder gebaggert

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Fahrrinne muss bei mittlerem Wasserstand 22 Meter breit und mindestens drei Meter tief sein

„Um die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs auf der Bundeswasserstraße Kanaltrave zu gewährleisten, muss die Fahrrinne bei mittlerem Wasserstand auf 22 Meter Breite eine Wassertiefe von drei Meter aufweisen“, erklärt Thomas Scherf vom Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck. Im Auftrag des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Lübeck werden in der Kanaltrave die Unterhaltungsbaggerung fortgesetzt. Es handelt sich um den zweiten Teil des Bauauftrages, der bereits im vergangenen Winter und Frühjahr begonnen wurde.

In den flachen Seitenbereichen der Wasserstraße erfolgen keine Abgrabungen. „Die im Gewässer vorhandenen Mindertiefen resultieren aus natürlichen Umlagerungen innerhalb des Gewässers und dem stetigen Eintrieb von Substraten aus den angrenzenden Landbereichen“, erläutert der Sachbereichsleiter für Bauund Unterhaltung.

Im derzeitigen Abschnitt sollen zwischen der Eisenbahnbrücke Genin-Nord und der (derzeit i9m Bau befindlichen) Possehlbrücke auf einer Länge von zwei Kilometern etwa 24  000 Kubikmeter Sediment aufgenommen werden.

Die Baggerarbeiten werden voraussichtlich bis zum April andauern. Das Sediment wird durch einen Hydraulikbagger, der auf einem Ponton steht, aufgenommen, in Schuten geladen und zur der in der Ostsee gelegenen Verbringstelle „Lübecker Bucht“ gebracht und dort abgelagert.

Im vergangenen Jahr wurden zwischen der Schleuse Büssau und der Eisenbahnbrücke Genin-Nord sowie zwischen der Possehlbrücke und den Hubbrücken, etwa 34  000 Kubikmeter Sediment aus dem Gewässer aufgenommen. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen rund zwei Millionen Euro.

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