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Heizkostenspiegel auf dem Prüfstand

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Rot-grün-freie Rathauskoalition will in der Bürgerschaft Antrag stellen

Die Rathauskoalition aus SPD, Grüne und Freien Wähler wird in der heutigen Sitzung der Bürgerschaft einen Antrag stellen, der das Problem von Überschuldungen aufgrund hoher Energie- und Heizkosten angeht. Die rot-grün-freie Kooperation fordert eine Clearingstelle, die Menschen beraten wird, die mit ihren Energiezahlungen in Verzug sind. Die Clearingstelle soll unter Einbeziehung der Energieversorger, des Jobcenters und der Schuldnerberatung eingerichtet werden und keine zusätzlichen Kosten für den Haushalt zur Folge haben. „Stromsperren für die Schwächsten in unserer Stadt müssen in Zukunft durch die Clearingstelle vermieden werden“, sagt Andreas Sankewitz (SPD), Vorsitzende des Sozialausschusses.

Darüber hinaus wollen die drei Parteien den Heizkostenspiegel aus dem Jahr 2009 überprüfen lassen. „Die Preisanstiege der letzten Jahre führen dazu, dass viele sozial schwache Menschen ihre Heizung nicht mehr bezahlen können. Denen wird dann der Strom gesperrt. Insofern ist die Überarbeitung des Heizkostenspiegels erforderlich, damit eine Schuldenfalle in vielen Fällen vermieden werden kann“, sagen Michelle Akyurt und Rolf Klinkel von den Grünen. Bis zur folgenden Sitzung im Juni soll geklärt werden, ob die gestiegenen Heizkosten eine Anpassung erforderlich machen. Denn: „Die Stromkosten machen mittlerweile eine zweite Miete aus, viele Menschen geraten deswegen in ernste Schwierigkeiten“, weiß Thomas Misch von den Freien Wählern zu berichten.


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erstellt am 25.Feb.2014 | 11:29 Uhr

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