Hansehalle soll aufgerüstet werden

Die Hansehalle an der Lohmühle soll modernisiert werden, um den Ansprüchen der 1. Handball-Bundesliga zu genügen.
Die Hansehalle an der Lohmühle soll modernisiert werden, um den Ansprüchen der 1. Handball-Bundesliga zu genügen.

Lübecker Sporthalle soll Ansprüchen der 1. Handball-Bundesliga genügen

shz.de von
13. September 2018, 15:49 Uhr

Die Hansehalle an der Lohmühle ist eine der größten Sporthallen in Schleswig-Holstein mit einem Fassungsvermögen von derzeit 2400 Zuschauern. Die Hansehalle ist im wesentlichen die Heimspielstätte der Handballmannschaft des VfL Lübeck-Schwartau, der in der 2. Bundesliga um Punkte kämpft.

Der Verein liebäugelt mit dem Aufstieg in die Eliteliga, hat aber neben der sportlichen auch eine bauliche Hürde zu nehmen, wenn der Traum von der 1. Handball-Bundesliga Wirklichkeit werden soll. Im Fall des Aufstieges würde die Hansehalle nämlich nicht den Zulassungsvoraussetzungen nicht genügen. Ein gewünschter Hallenneubau in der Hansestadt ist aus finanziellen Gründen kurzfristig nicht realisierbar. Die Halle müsste also mit Millionenbeträgen aufgerüstet werden.

Der VfL Lübeck-Schwartau und ein Architektenbüro haben einen Katalog mit Maßnahmen vorgelegt, die bei einem Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga erfüllt sein müssen. Dazu gehören eine bessere Beleuchtung, ein neuer Hallenboden, ein VIP-Bereich mit mindestens fünf Logen, Podeste für Fernsehkameras und weitere Funktionsräume, die in einem Anbau untergebracht werden sollen.

Die Umbaukosten würden rund 2,25 Millionen Euro betragen. Eine Million Euro stellt das Land Schleswig-Holstein in Aussicht, wenn die Pläne konkret werden. Die Hansestadt Lübeck würde sich mit 462 500 Euro beteiligen. Das ist finanzierbar, weil im städtischen Haushalt ohnehin 300 000 Euro für notwendige Sanierungen eingeplant waren. Und: Die Lübecker Possehl-Stiftung wurde t 300 000 Euro zur Verfügung stellen. Der VfL Lübeck-Schwartau ist in der Lage 273000 Euro beizusteuern, und vom Bund werden 215.000 Euro erwartet.

Lübecks Sportsenatorin Kathrin Weiher weist in einem Bericht an die Bürgerschaft auf positive Effekte durch attraktive, national und international bedeutsame Sportveranstaltungen in der Hansehalle : „Die geplanten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in der Hansehalle werden dazu führen, dass dieses Ziel in der Zukunft noch besser erreicht werden kann.“ Die Lübecker Bürgerschaft wird am 27. September über die Pläne entscheiden.

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