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Lübecker Messerattacke : Haftbefehl gegen 40-Jährigen erlassen

vom

Fünf Männer attackierte ein 40-Jähriger in Lübeck mit einem Messer und verletzte sie zum Teil lebensgefährlich. Er floh, wird aber wenig später von der Polizei gefasst. Vor dem Haftrichter schweigt er.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 17:48 Uhr

Nach einer Messerattacke mit fünf Verletzten in Lübeck ist am Dienstag Haftbefehl gegen einen 40-Jährigen erlassen worden. Ihm wird in einem Fall versuchter Totschlag vorgeworfen. Der Mann sitze nun in Untersuchungshaft, sagte der Lübecker Oberstaatsanwalt Günter Möller. Vor dem Haftrichter habe der Beschuldigte keine Angaben gemacht.

Er saß nach bisherigen Ermittlungen der Polizei am frühen Montagmorgen in einer Gaststätte am Tresen, als zwei Männer hereinstürmten und einige Gäste mit Reizstoff attackierten - unter den Opfern war auch der 40-Jährige. Er griff zu einem auf dem Tresen liegenden Messer und stach auf die beiden Angreifer und einen dritten Mann ein. Dabei könnte es sich laut Anklagebehörde um Notwehr gehandelt haben.

Doch als der 40-Jährige die Gaststätte verließ, soll er vor dem Lokal zwei weitere Männer mit dem Messer verletzt haben. In einem dieser beiden Fälle erließ der Richter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Nach Angaben der Polizei sind die Hintergründe der Taten noch nicht ganz geklärt, denn nicht alle der zum Teil schwer Verletzten sind bereits vernehmungsfähig. Fest steht bislang, dass die fünf Verletzten im Alter zwischen 23 und 32 Jahren einander kannten.

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