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Guter Start für Europäisches Hansemuseum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Rund zwei Monate nach der Eröffnung des Europäischen Hansemuseums in Lübeck hat Museumsdirektorin Lisa Kosok eine positive Bilanz gezogen. Mehr als 30  000 Besucher hätten das Haus seit Ende Mai bereits besucht, sagte Kosok. Das aufwendig gestaltete Museumsareal mit einer Gesamt-Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern war am 27. Mai in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offiziell eröffnet worden. Besucher haben seit dem 30. Mai Zutritt. „Vor allem die Inszenierungen zur Hansegeschichte begeistern die Besucher“, sagte Museumsdirektorin Lisa Kosok. Das Museum zeigt unter anderem detailreiche Szenen aus der Geschichte der Hanse von 1193 bis 1500.

„In Gesprächen loben die Besucher die Informationsfülle und die Möglichkeit, an verschiedenen Stellen in der Ausstellung über Bildschirme vertiefende Informationen abzurufen“, so Kosok. Häufig geäußert werde der Wunsch nach einer Auflistung aller etwa 200 historischen Hansestädte in Europa. „Das werden wir nachholen“, versprach die Museumsdirektorin. Eine detaillierte Besucherbefragung stehe zwar noch aus. „Aber gefühlt sind rund 99,8 Prozent der Besucher vom Museum begeistert“, sagte sie. Im ersten Jahr rechnet Kosok mit bis zu 150 000 Besuchern. Rund 50 Millionen Euro hat der Museumskomplex am nördlichen Rand der Lübecker Altstadt gekostet. Neben einem in den Burghügel eingepassten Neubau umfasst er auch Freiflächen und das historische Burgkloster. In den Neubau wurden auch die Ergebnisse der archäologischen Grabungen integriert, die einen Ausschnitt aus fast 800 Jahren Lübecker Siedlungsgeschichte zeigen.

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