Versuchter Selbstmord : Großeinsatz von SEK und ZSK in Bad Schwartau

Großes Polizeiaufgebot am Freitag in Bad Schwartau: Ein 41-Jähriger hatte seinen Suizid angedroht – er sollte im Besitz einer Waffe sein. Das Spezialeinsatzkommando und das Zivile Streifenkommando mussten anrücken.

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13. Juni 2014, 15:08 Uhr

Bad Schwartau | Am Freitagvormittag gegen halb elf ging bei der Polizei in Bad Schwartau der Notruf ein: Ein Anwohner in der Kaltenhöfer Straße soll Tabletten genommen haben, um sich das Leben zu nehmen. Zudem soll der Mann im Besitz einer Waffe und eines Messers gewesen sein. Der Anruf kam von einem Bekannten des Mannes.

Zunächst war die Lage unklar, da man nicht wusste, ob seine anwesende Ehefrau und der Anrufer, möglicherweise in Gefahr waren. Vorsorglich wurden mehrere Funkstreifenwagen eingesetzt. Sie sperrten den Straßenbereich ab und das Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Kiel wurde alarmiert.

Der Anrufer und die Ehefrau konnten die Doppelhaushälfte eigenständig und unverletzt verlassen. Bei einer günstigen Gelegenheit überwältigte das ebenfalls alarmierte Zivile Streifenkommando (ZSK) Lübeck den 41-Jährigen gefahrlos, als dieser die Tür öffnete. Auch hier wurde niemand verletzt. Das SEK wurde nicht mehr vor Ort benötigt.

Der Mann wurde nach der Erstbehandlung vor Ort nach Lübeck gebracht und dort stationär auf der Intensivstation des UKSH aufgenommen. Die Polizei konnte im Haus eine Schreckschusspistole sowie einige Macheten sicherstellen.

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