Grillen am Grünstrand macht wieder Freude

Die Möglichkeit, am Grünstrand von Travemünde auf Plätzen wie diesem zu grillen, wird gut angenommen.
Die Möglichkeit, am Grünstrand von Travemünde auf Plätzen wie diesem zu grillen, wird gut angenommen.

Kein Vandalismus mehr: Neu geschaffene Grillplätze am Grünstrand werden gut angenommen

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11. Juli 2019, 15:12 Uhr

Lübeck | Seit dem 1. Juni stehen auf dem Grünstrand in Travemünde feste Grillplätze zur Verfügung. Es handelt sich um eine Maßnahme gegen das wilde Grillen mit allen seinen unangenehmen Begleiterscheinungen (wir berichteten). Zeigt die bauliche Veränderung die erhoffte Wirkung? Travemündes Kurdirektor Uwe Kirchhoff zieht erste positive Bilanz.

Das Problem mit dem übermäßigen Grillen habe man in den Griff bekommen.
Neu ist der Ordnungsdienst, der im Auftrag der Kurverwaltung seit Himmelfahrt jeden Freitag, Sonnabend und Sonntag von 10 bis 21 Uhr auf der beliebten Liegewiese des Ostseebades unterwegs ist. „Das sind Menschen, die Travemünde gut kennen“, stellt Kurdirektor Kirchhoff fest. Diese ortsbekannten Mitarbeiter würden durch ihre Art sehr deeskalierend wirken. Sowohl von Besuchern als auch von Anwohnern habe er gehört, dass das sehr gut ankomme, so Kirchhoff.

Der Wachdienst sorgt nicht nur für Ordnung auf dem Grillplatz. Die Mitarbeiter sind zugleich Ansprechpartner für die Gäste und kümmern sich zum Beispiel um Einhaltung der Leinenpflicht von Hunden. In diesem Bereich seien sie häufiger tätig geworden als beim Grillen. Den größten Andrang gab vor den Grillplätzen am Grünstrand gab es in der laufenden Saison am 30. Juni. An jenem Sonntag wollten 74 Personengruppen die sechs Plätze nutzen.

Insgesamt wurden bisher 25.000 Euro ausgegeben für Wachdienst, WC-Container mit Waschbecken und die neu angelegten Grillplätze, die zwischen 9 und 21 Uhr genutzt werden dürfen. „Im Zuge dieser Maßnahme wurden auch die beiden festen Grillstationen entfernt, weil sich dieses Prinzip nicht bewährt hatte“, so der Travemünder Kurdirektor. Nach Ende der Saison soll im Herbst mit allen beteiligten Behörden Bilanz gezogen und über Verbesserungsmöglichkeiten gesprochen werden.



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