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Geldsegen für baufällige St. Petri

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Possehl-Stiftung unterstützt die umfangreiche Sanierung der Lübecker Kirche

von
erstellt am 24.Aug.2013 | 00:35 Uhr

Für die Turmsanierung der Lübecker Universitätskirche St. Petri hat die Possehl-Stiftung 500 000 Euro zur Verfügung gestellt. „Das ist eine großartige Nachricht und mehr, als wir zu hoffen gewagt hätten“, ist Pröpstin Petra Kallies vom Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg erfreut. Sie sei optimistisch, dass St. Petri wie geplant ab 2014 durchsaniert werden könne und es keine Verzögerung aus finanziellen Gründen gebe. „Ich danke der Possehl-Stiftung sehr herzlich für diese großzügige Unterstützung.“

Der aktuelle Spendenstand beträgt nun vier Monate nach dem Wiederauftakt der Spendenkampagne „Sieben Türme sollst Du sehen“ 981 853,11 Euro.

„Als im Frühjahr 2013 klar wurde, dass insgesamt 2,8 Millionen allein für die Sanierung für St. Petri benötigt werden, hatten doch einige Menschen Sorge, wir würden diese Summe nicht rechtzeitig vor Baubeginn schaffen“, räumt Hella Backhaus, die die Spendenkampagne mit organisiert, ein. „Jetzt fehlen noch 18 146,89 Euro, dann haben wir die erste Million zusammen – das ist ein gutes Ergebnis.“ Neben Großspendern wie der Possehl-Stiftung, der gemeinnützigen Sparkassenstiftung und einer großzügigen Privatspende der Familie Dräger sind es vor allem die vielen Einzelspenden, die am Ende eine große Summe ergeben. „Viele Menschen haben bei Geburtstagen und Trauerfeiern für uns gesammelt“, berichtet sie. „Lübeck ohne sieben Türme – das ist für viele einfach nicht vorstellbar.“

Derweil schreitet die Sanierung des Gewölbes über dem Petri-Café gut voran. Nach der Einrüstung Ende Juli konnte das Café seinen Betrieb wie geplant Anfang August wieder aufnehmen. In einem ersten Schritt werden in diesen Tagen die Ankerungen über den Gewölben gesetzt. Das dauert etwa vier Wochen, anschließend wird das schadhafte Gewölbe mit einem Lehrgerüst unterbaut und neu aufgemauert. Mit einem Abschluss der Bauarbeiten für den Innenraum des Turmes wird Ende Oktober gerechnet. Diese Baumaßnahme war schon vor dem geplanten Sanierungsbeginn nötig gewesen, da Voruntersuchungen eine Absackung des Gewölbes im Bereich der Nordkapelle aufgezeigt hatten.

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