Travemünde : Gefährlicher Sprung von Seebrücke

Christoph 12 in Aktion:
Christoph 12 in Aktion - hier bei einem anderen Einsatz. Mit einem Großaufgebot wurde nach dem jungen Schwimmer gesucht.

Gibt es einen Vermissten? Am Samstagmittag springt ein junger Mann kopfüber von einer Seebrücke am Travemünder Strand. Eine großangelegte Suche beginnt.

shz.de von
03. August 2014, 10:42 Uhr

Travemünde | Der Rettungsschwimmer sieht ihn nicht wieder auftauchen: Am Samstagmittag ist am Travemünder Hauptstrand ein junger Mann von der Seebrücke kopfüber ins Wasser gesprungen. Der DLRG-Retter löst einen Alarm aus. Als er an der Stelle ankommt, gibt es keine Spur von dem Springer. Rund zweieinhalb Stunden suchen Polizei, DLRG, THW und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sowie ein Hubschrauber nach dem jungen Mann - erfolglos. Auch die Suche nach liegengebliebener Kleidung am Ufer blieb ohne Ergebnis, eine Vermisstenanzeige wurde ebenfalls nicht aufgegeben, sagte am Sonntagvormittag ein Polizeisprecher. Somit gebe es keinen Hinweis auf ein Unglück.

Im Wasser sei es voll gewesen, erklärt der Sprecher. Es könne durchaus sein, dass die beiden Zeugen, die den Sprung beobachtet hatten, das Auftauchen des Mannes wegen der unübersichtlichen Zustände nicht gesehen hätten. Am Sonntag solle dennoch erneut das Ufer nach Hinweisen abgesucht werden.

Ein Sprung von den Seebrücken ist verboten - das Wasser ist dort nur zwischen einem halben bis zwei Metern tief. In den letzten Jahren seien mehrere Menschen bei solchen Sprüngen teils schwer verletzt worden.

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