Gedenken der Brandkatastrophe in der Hafenstraße

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20. Januar 2019, 17:36 Uhr

Mit einer Demonstration durch die Lübecker Innenstadt wurde am Sonnabend an die Brandkatastrophe vom 18. Januar 1996 erinnert. Damals starben in der Unterkunft für Asylbewerber an der Hafenstraße sieben Kinder und drei Erwachsene. 38 Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Ein anfänglicher Verdacht gegen vier Jugendliche aus Mecklenburg, Feuer gelegt zu haben, konnte nach Angaben der Staatsanwaltschaft damals nicht erhärtet werden. Die Initiatoren des Gedenkmarsches, an dem nach Schätzungen der Polizei 200 Menschen teilnahmen, fordern weiterhin eine erneute Aufnahme der Ermittlungen. Sie gehen von einem rechtsradikalen Anschlag aus. Die Staatsanwaltschaft Lübeck hatte zuletzt 2011 darauf verwiesen, dass es keine neuen Erkenntnisse gebe.

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