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Für Kinderdokumentarfilm-Serie wird Passat zum Auswandererschiff

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ungewöhnliche Szenen sind in dieser Woche auf der Passat zu beobachten. Die Viermastbark dient als Kulisse für einen Film, der die Auswanderung einer Familie im ersten Weltkrieg erzählt. Die Umgebung des 102 Jahren alten Schiffes passt perfekt, Probleme macht den Filmleuten nur das regnerische Wetter.

Seit Montag ist die Viermastbark Drehort für die internationale Kinderdokumentarfilmserie „Kleine Hände im Großen Krieg“. Grundlage des Drehbuchs sind Tagebuchaufzeichnungen von Kindern weltweit. Die sechste von acht Folgen erzählt die Geschichte eines amerikanischen Mädchens, das mit ihren Eltern vor dem Krieg in Europa nach Amerika flieht. Das ehemalige Frachtschiff „Passat“ steht symbolisch für die Auswanderung nach Amerika.

„Kleine Hände im großen Krieg“ ist die erste Fernsehserie für Kinder über den Ersten Weltkrieg überhaupt. Erzählt wird aus der Perspektive von Kindern für Kinder. Die Tagebücher, Briefe und Gedichte sind persönliche Geschichten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

„Small Hands in a Big War“ist eine internationale Koproduktion, die von der Looks Film & TV GmbH aus Leipzig produziert wird. Die Filmcrew wohnt während der Drehtage in Travemünde auf dem Traditionsschiff wohnen. Unter anderem sind an dem Projekt Fernsehsender und Partner in Deutschland, Niederlanden, Schweden, Großbritannien, Belgien, Österreich beteiligt, darunter Arte, BBC, Alba und NTR. Die Serie verbindet Spielszenen mit Archivaufnahmen und Animationen, die von dem zweifach Oscar prämierten polnischen Studio Semafor stammen.

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erstellt am 24.Okt.2013 | 00:32 Uhr

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