zur Navigation springen
Lübeck

23. August 2017 | 08:44 Uhr

Flüchtlingsunterkunft Bornkamp

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Stadt Lübeck will die Bewohner des jungen Stadtteils am kommenden Mittwoch über ihr Vorhaben informieren

Eine große Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (EAE) will das Land Schleswig-Holstein an der Kronsforder Landstraße entstehen lassen, nachdem der Kauf einer städtischen Fläche am Bornkamp am Widerstand der Anlieger gescheitert war (wir berichteten). Dennoch tut sich etwas am Bornkamp: Am kommenden Montag werden am Schärenweg Bodenuntersuchungen vorgenommen, um den Bau einer kommunalen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge vorzubereiten. Außerdem werden Hansestadt Lübeck und die städtische KWL das Projekt der Öffentlichkeit vorstellen und Fragen beantworten. Die Präsentation findet am Mittwoch, 25. November, 18 Uhr, im Foyer der Paul-Klee-Schule (Alexander-Fleming-Str.6) statt. Die Hansestadt Lübeck will in Abstimmung mit der ebenfalls aktiven Bürgerinitiative „Neue Heimat Bornkamp“ Informationen zur Planung, Größe und Nutzungsdauer der Einrichtung am Schärenweg geben.

In den vergangenen Monaten hat sich der Zustrom an Flüchtlingen deutlich erhöht. Jede Stadt in Deutschland ist gehalten, ihren Beitrag zu Unterbringung, Betreuung und Integration leisten – so auch die Hansestadt Lübeck. Viele Stadtteile (zum Beispiel St. Gertrud, Kücknitz, Travemünde, Innenstadt, Buntekuh) leisten bereits Beiträge oder werden dies in Kürze tun. „Auch der Bornkamp hat sich schon vor Monaten dazu bereit erklärt, ebenfalls seinen Beitrag leisten zu wollen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung vor dem Präsentationstermin für den Stadtteil Bornkamp. Als Gesprächspartner haben sich Lübecks Sozialsenator Senator Sven Schindler (SPD), Mitarbeiter des Bereichs Soziale Sicherung, Mitarbeiter der KWL, Mitarbeiter der Gemeindediakonie sowie Claudia Treumann-Greiff und Björn Runge von der Initiative „Neue Heimat Bornkamp“ angesagt. Da die Kapazitäten des Foyers in der Paul-Klee-Schule begrenzt seien, werde die Hansestadt Lübeck Anfang kommenden Jahres für weiteren Informationsbedarf und Rückfragen vor Ort am Schärenweg zur Verfügung stehen, so der Sprecher der Stadt. Unterdessen wird der das seit längerem leer stehende Gebäude des Praktiker Baumarktes an der Geniner Straße als Flüchtlingsunterkunft hergerichtet.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen