Krummesse : Feuerwehr rettet Pferd aus Moorgraben

Ein Radlader, ein Dutzend Feuerwehrmänner, Leitern und ein Feuerwehrschlauch waren nötig, um das Pferd aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Ein Radlader, ein Dutzend Feuerwehrmänner, Leitern und ein Feuerwehrschlauch waren nötig, um das Pferd aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Mit einem Radlader und einem Feuerwehrschlauch konnte das Tier aus seiner prekären Lage befreit werden.

shz.de von
17. Mai 2015, 14:43 Uhr

Lübeck | Ungewöhnlicher Einsatz für die Berufsfeuerwehr in Lübeck: Eine Reiterin rief am Sonntagmittag in höchster Verzweiflung den Notruf. Ihr Pferd war im Krummesser Moorweg durchgegangen und in einen Graben gestürzt. Dort versank es bis zum Hals im Moorschlamm.

Die herbeieilenden Rettungskräfte legten zusammen mit einem anwesenden Tierarzt einen Feuerwehrschlauch um den Bauch des Pferdes. Keine leichte Aufgabe, denn der Schlauch musste durch den Schlamm und um das Tier geführt werden. Nach mehreren Versuchen gelang das Vorhaben schließlich. Nachdem zuvor bereits der Sattel des Pferdes abgenommen wurde, zog ein Radlader das verängstigte Tier aus dem Morast.

Die Reiterin weinte vor Freude, als ihr Pferd wieder auf den Beinen stand. Das Tier hat den Unfall gut - allerdings sehr schmutzig - überstanden.

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