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Feuerwehr: Nur wenige geeignete Bewerber

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Wenn Innensenator Bernd Möller am Dienstag, 25. Februar, im Audienzsaal des Lübecker Rathauses, 18 Brandmeister-Anwärter vereidigt ist das eine erfreuliche Veranstaltung. Doch es gibt eine Kehrseite der Medaille: 189 Männer und vier Frauen wollten zur Lübecker Feuerwehr – die 22 zu besetzenden Stellen waren begehrt.

Doch dann musste die Stadt stark „sieben“. Nach der Vorauswahl sind 100 Bewerber – davon drei Frauen – zum Einstellungstest eingeladen worden, so ein Stadtsprecher. Die übrigen schieden aus, weil sie die Voraussetzungen nicht erfüllten: 28 Bewerber hatten ihre Gesellenprüfung in Theorie und Praxis nur mit der Note 4 abgeschlossen, neun waren älter als das Höchstalter von 33 Jahren, die übrigen 56 schieden nach Auswertung des ärztlichen Fragebogens aus (Ausschlussgründe waren unter anderem Body-Maß-Index, Asthma, Sehschwäche, Hörschwäche, Meniskus, Neurodermitis, Schilddrüsenerkrankung).

Zum Theorie- und Sporttest im Oktober 2013 waren lediglich 63 Bewerber erschienen (davon eine Frau), bilanzierte die Stadt. Nach diesem Eignungstest seien 36 Bewerber zu Vorstellungsgesprächen eingeladen worden, zu denen zumindest alle erschienen waren. „Die Bewerberin ist allerdings im Sporttest ausgeschieden“, sagte der Stadtsprecher.

Zusätzliche hatte es vor dem Vorstellungsgespräch eine von der Prüfungskommission eine bewertete „Teamübung“ – jeweils vier Bewerber sollten gemeinsam einen „Pezzi-Ball“ ohne Körperberührung über einen Parcours balancieren – sowie das übliche „Drehleitersteigen“ (30 Meter) gegeben.

Nach dem Vorstellungsgespräch seien 24 geeignete Bewerber ausgewählt worden, hieß es weiter. Von diesen haben vorab zehn Bewerber vorbehaltlich der medizinischen Untersuchung eine mündliche Zusage bekommen. Zwölf weitere Planstellen sind mittels Eilantrag beim Bürgermeister beantragt worden; zwei Bewerber waren als Ersatzkandidaten vorgesehen.

„Da diese zwölf zusätzlichen Planstellen genehmigt waren, hätten insgesamt 22 Bewerber eingestellt werden können“, sagt der Stadtsprecher. Doch zwischenzeitlich haben vier Kandidaten ihre Bewerbung zurückgezogen und zwei Kandidaten sind vom Amts- und Betriebsarzt mit einem negativen medizinischen Gutachten als ungeeignet bewertet worden. Die Vereidigung der 18 Brandmeister-Anwärter ist also der Ende eines langen Weges für die Stadt gewesen.

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erstellt am 13.Feb.2014 | 12:57 Uhr

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