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Fernwärme: Anbaggern für den Lückenschluss

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2014 | 17:04 Uhr

Bis Ende kommenden Jahres wird Lübecks Fernwärmenetz für rund 30 Millionen Euro ausgebaut. Kernpunkte sind ein neues Kraftwerk im Stadtteil St. Lorenz-Süd und die Verbindung der bestehenden Netze. Daran wird seit Donnerstag gearbeitet. Für den Startschuss stieg Jürgen Schäffner, der neue Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck, selbst auf den Bagger.

In der Georgstraße beginnen jetzt die Arbeiten an einer rund 1,1 Kilometer langen Trasse von der Dornestraße über den Töpferweg und Moislinger Allee. Damit werden die Linden-Arcaden und die neuen Hotels am Bahnhof mit dem bestehenden Netz verbunden. Ab Frühjahr kommenden Jahres soll das Netz dann bis in die Fackenburger Allee erweitert werden.Für die Anwohner wird es während der Bauarbeiten zu kleineren Behinderungen kommen. Die Leitungsverlegung erfolgt in 50 Meter-Abschnitten und dauern jeweils rund drei Wochen. Gleichzeitig werden bei Bedarf Hausanschlüsse für die Fernwärme verlegt.

Angelaufen sind auch die Planungen für den alten Bunker in der Nähe des Töpferweg, der Engelsburg, die in Zukunft „Energiebunker“ heißen wird. Der Denkmalschutz begleitet den Umbau in ein neues Kraftwerk für Strom und Wärme.

„Die Stadtwerke Lübeck stehen für eine klimafreundliche und effiziente Energie- und Wärmeversorgung für die Bürger der Hansestadt und für die Umsetzung der Energiewende vor Ort“, begründet Jürgen Schäffner das Engagement. Die aktuellen Blockheizkraftwerke setzen fast 90 Prozent der Primärenergie, in der Regel Gas, in Strom und Wärme um. Und sie laufen dann, wenn Strom und Wind nicht genug Strom produzieren. Die Wärme kann in großen Behältern gespeichert werden, bis die Verbraucher die Heizung oder das Warmwasser aufdrehen.

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