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Lübeck

18. Oktober 2017 | 07:50 Uhr

Facebook-Party endet im Gewahrsam

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Gruppe junger Randalierer in der Ratzeburger Allee festgenommen

Eine Gruppe von etwa 50 Personen feierte am Sonnabendnachmittag im Lübecker Stadtteil St. Jürgen. Gegen 13 Uhr hielt sich eine Gruppe im Mönkhofer Weg auf dem Gelände zwischen der Fachhochschule und des Universitätsklinikums Lübeck auf.

Die teils stark alkoholisierten jungen Männer und Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahren trugen alle blaue T-Shirts mit der viel sagenden Aufschrift „Hurra, heute geht die Welt unter“ und alle führten große Tragetaschen eines Lebensmitteldiscounters mit sich.

Aufgefallen war die feiernde Gruppe unter anderem deshalb, weil sie sich mitten auf der Fahrbahn des Mönkhofer Weges aufhielt und Rettungswagen und Bussen die Durchfahrt auf des Gelände der Uniklinik behinderten.

Beamte des 4. Polizeireviers waren alarmiert worden und nahmen vor Ort Kontakt zu der Gruppe der Feiernden auf.

Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Treffen im Mönkhofer Weg um eine über Facebook organisierte Veranstaltung handelte.


„Hurra, heute geht die Welt unter“


Gegen eine Gebühr hatten die Teilnehmer die blauen T-Shirts und die mit diversen Alkoholika gefüllten Einkaufstüten zuvor in Mölln erhalten und sich dann zum Feiern auf den Weg nach Lübeck gemacht.

Nach direkter Ansprache durch die Polizeibeamten setzte sich die Personengruppe zu Fuß oder mit Bussen vom Platz im Mönkhofer Weg ab. Im weiteren Verlauf fiel dann aber ein Teil der Gruppe an der vor dem Haupteingang des Universitätsklinikums Lübeck in der Ratzeburger Allee erneut negativ auf.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei beleidigten die alkoholisierten und inzwischen aggressiven Männer diverse Passanten und warfen Glasflaschen auf die Ratzeburger Allee. Zehn Personen wurden daraufhin von der Polizei in Gewahrsam genommen. Eine Richterin bestätigte dann die Maßnahme.

Gegen die Personen wird unter anderem wegen Beleidigung und der öffentlichen Aufforderung zu Ordnungswidrigkeiten ermittelt. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei weitere Zeugen und Geschädigte. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation St. Jürgen unter der Telefonnummer 0451 / 400770 entgegen.

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