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Skandinavienkai : Explosionsgefahr: Polizei stoppt Container in Travemünde

vom

Defekte Dichtungen und Risse im Dach: Die 23 Tonnen Aluminium-Rückstände könnten in Verbindung mit Wasser explodieren.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 16:10 Uhr

Lübeck | Die Polizei hat am Montag am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde einen Container gestoppt, aus dem gefährliche Gase austraten. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, befanden sich in dem Container 23 Tonnen Rückstände aus der Aluminiumproduktion, die in Verbindung mit Wasser ein explosives Gemisch bilden. Die Dichtungen des Containers seien defekt und durch Risse im Dach könne Regenwasser eindringen, sagte ein Polizeisprecher.

Unklar war zunächst, wie viel Wasser bereits in den Container gelaufen sei und ob sich dadurch im Innern bereits explosives Gas gebildet habe. Deshalb wurde der Container zunächst nicht geöffnet. Die Feuerwehr deckte den Container mit einer Plane ab und suchte zusammen mit Spezialisten nach einer Möglichkeit, das Schüttgut gefahrlos umladen zu können. Die Aluminiumschlacken kamen per Schiff aus Finnland und waren für ein Recyclingunternehmen in Deutschland bestimmt. Den Absender des Gefahrguttransportes und den Besitzer des Containers erwartet ein polizeiliches Ermittlungsverfahren.

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