Erneut in Lübeck Bankautomaten gesprengt

Zum zweiten Mal in wenige Monaten ist in Lübeck ein Geldautomat im Vorraum einer Bank gesprengt worden.
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Zum zweiten Mal in wenige Monaten ist in Lübeck ein Geldautomat im Vorraum einer Bank gesprengt worden.

Die beiden Täter flüchteten auf einem Motorroller / Ähnliches Vorgehen in Travemünde

shz.de von
14. März 2019, 16:12 Uhr

Schrecksekunde in der Nacht. Am Donnerstag, um kurz vor 3 Uhr, gab es im Lübecker Stadtteil St. Jürgen einen heftigen Knall. Unbekannte hatten im Mönkhofer Weg im Vorraum der Commerzbank einen Bank einen Geldautomaten gesprengt.

Durch die extreme Wucht der Explosion wurden Teile des gesprengten Geldautomaten bis auf den Parkplatz vor dem Wohnkomplex geschleudert. Verletzt wurde aber um diese nächtliche Zeit auf dem ansonsten belebten Areal an der Ecke zur Kahlhorststraße niemand. Die Polizei sperrte den Bereich ab und begann mit der Spurensicherung. Experten des Landeskriminalamtes (LKA) nahmen weitere Ermittlungsarbeiten. Die Täter – es soll sich um zwei männliche Personen handeln – flüchteten auf einem Motorroller, den sie aber in unmittelbarer Nähe des Tatorts zurück ließen. Auffällig: Bei der Sprengung eines Geldautomaten am 14. Dezember in Travemünde gab es Ein ähnliches Vorgehen gab es ein ähnliches Vorgehen. Die Täter hatten ihr Fluchtfahrzeuge – einen gestohlenen Motorroller – ans Brodtener Steilufer geworfen. „Wir vermuten einen Zusammenhang“, sagt Uwe Keller, Sprecher des Landeskriminalamtes. Beweise habe man aber derzeit noch nicht. Nach LKA-Angaben war es bereits die dritte Tat dieser Art in Schleswig-Holstein seit Beginn des Jahres und die zweite in Lübeck.

Die Täter ergriffen schnell die Flucht. Der Geldautomat hatte nämlich bei den Manipulationsversuchen automatisch einen Sicherheitsdienst benachrichtigt, der wiederum sofort die Polizei alarmierte. Die Geldkassette habe Stand gehalten, so dass die Räuber ohne Beute entkommen seien, so ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA). Die Einsatzkräfte der Polizei war schon nach kurzer Zeit vor Ort. Mehrere Streifenwagen suchten die Umgebung nach den Tätern ab. Bei der Fahndung setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. Die Fahndung verlief ohne Erfolg.

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