Ermittlungen zur Airport-Insolvenz dauern an

Der Elmshorner Insolvenzverwalter Klaus Pannen (r.) und Notgeschäftsführer Siegmar Weegen stehen  nach einer Pressekonferenz am Lübecker Flughafen.
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Der Elmshorner Insolvenzverwalter Klaus Pannen (r.) und Notgeschäftsführer Siegmar Weegen stehen nach einer Pressekonferenz am Lübecker Flughafen.

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16. Mai 2014, 16:06 Uhr

Die Lübecker Staatsanwaltschaft hat noch nicht entschieden, ob es strafrechtliche Ermittlungen gegen die Verantwortlichen des zahlungsunfähigen Flughafens Blankensee geben wird. Es werde routinemäßig geprüft, ob es Verstöße gegen das Insolvenzrecht gegeben habe, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gestern. Ein Ergebnis stehe noch aus.

Unterdessen erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter des Flughafens, Klaus Pannen (Foto), dass er Gespräche mit vier Übernahmeinteressenten führe. Namen nannte er nicht.

Die Betreibergesellschaft Yasmina Flughafenmanagement GmbH hatte am 23. April einen Insolvenzantrag gestellt, nachdem der alte und der neue Eigentümer abgetaucht waren. Die Gehälter der rund 100 Beschäftigten seien durch das Insolvenzgeld bis Ende Juni gesichert, sagte Pannen. Auch der Flugbetrieb laufe uneingeschränkt weiter.

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