A1 zwischen Hamburg und Lübeck : Ermittlungen nach Massenkarambolage - Tote Seniorin saß in einem Tesla

34 Autos waren in den Unfall auf der A1 verwickelt.
34 Autos waren in den Unfall auf der A1 verwickelt.

Teslas sind Autos, die sich per Autopilot steuern lassen. Ein Gutachter soll den Ablauf des Unfalls klären.

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16. Januar 2017, 17:18 Uhr

Bad Oldesloe | Nach der Massenkarambolage auf der A1 zwischen dem Kreuz Bargteheide und Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) hat die Staatsanwaltschaft Lübeck ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Eine Seniorin (73) aus Bremen war bei dem Unfall gestorben, sechs Menschen wurden schwer, neun weitere leicht verletzt. Oberstaatsanwältin Ulla Hingst: „Wir haben einen Gutachter beauftragt, den Ablauf des Unfalls zu klären und prüfen danach, ob gegen einzelne Fahrer Strafverfahren eingeleitet werden.“

Am Sonnabend waren in Fahrtrichtung Süden 26 Autos, drei Sattelzüge und zwei Transporter ineinander geprallt. Nach einem Hagelschauer war die Straße spiegelglatt. Die Seniorin (73) aus Bremen saß als Fahrerin in einem Tesla, der sich prinzipiell per Autopilot steuern lässt. Ihr Wagen sowie weitere Autos, die zu den ersten Fahrzeugen gehörten, die zusammenprallten, sind beschlagnahmt. Hingst: „Es gibt keinen speziellen Prüfauftrag bezüglich des Teslas, aber natürlich wird der Gutachter festhalten, ob der Autopilot eingeschaltet war oder nicht.“ Die Ermittlungen werden laut Polizei wohl mehrere Wochen dauern.

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