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Lübeck

15. Dezember 2017 | 21:38 Uhr

Erfolgsprojekt ist beendet

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

„Kulturlink“ hat mentale Brücke über den Fehmarnbelt geschlagen

Vier Jahre „kulturlink“: Zufrieden zogen Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck, und Kim C. Dawartz, Kulturleiter der dänischen Næstved Kommune Bilanz. Das Projekt „kulturlink Fehmarnbeltregion“ habe die Erwartungen erfüllt und Kulturschaffende auf der deutschen und der dänischen Seite der Meerenge zusammengeführt. Eine gemeinsame Identität könne zwar allein durch ein Projekt nicht entstehen, der Weg sei aber geebnet, betonten der deutsche und der dänische Hauptpartner auf der Abschlusskonferenz in Næstved. Vier Jahre nach dem Beginn der Förderung ist das Interreg-IVA-Projekt zu Ende gegangen.

„Kultur ist der Leim, der unsere Gesellschaft zusammenhält“, sagte Stig Rømer Winther von der Stiftung Femern Belt Development. Winther sprach sich dafür aus, an die Erfolge von „kulturlink“ anzuknüpfen und mit einem ähnlichen Projekt das zwischenmenschliche Zusammenspiel zu fördern. „Dabei reicht es nicht, Ausstellungen zu organisieren, wir müssen tiefer gehen.“ Die Politik solle darüber nachdenken, mehr Geld als bisher in verbindende Projekte wie „kulturlink“ zu investieren. Damit die Integration am Fehmarnbelt gelinge, sollten Politiker zügig die Weichen für Sprachausbildung an den Schulen in Deutschland und Dänemark stellen.

Mirko Schönfeldt, Geschäftsführer des Unternehmenszusammenschlusses Baltic Facility Solutions, stellte den Wunsch der Wirtschaft nach Fortsetzung der Aktivitäten heraus. „Kultur ist mehr als Kunst, sie ist auch Mentalität. Aber es ist nicht die Kultur, die die Menschen zusammenbringt, sondern es sind die Menschen, die die Kultur zusammenbringen.“ Auch er sehe einen Garanten für den Erfolg in der Sprache. Wenn beide Seiten einander verstünden, sei das Nachfragen und Aufeinander-Zugehen einfach.

www.kulturlink.org

www.facebook.com/kulturlink


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