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Lübeck

17. August 2017 | 10:17 Uhr

Erfolgsgeschichte Hansemuseum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die erste Bilanz des Hauses fällt positiv aus / Preisstruktur und Öffnungszeiten werden Besucherwünschen angepasst

Das Europäische Hansemuseum ist seit seiner Eröffnung am 27. Mai zu einem attraktiven Ausflugsziel im Norden der Lübecker Altstadt geworden: Bis Jahresende werden um die 100  000 Besucher in die Dauerausstellungen „Welt der Hanse“ und „Denkmal Burgkloster“ gekommen sein.

Die geschäftsführende Direktorin, Dr. Felicia Sternfeld, ist begeistert von dem großen Interesse: „Das Europäische Hansemuseum hat einen bewegten und erfolgreichen Start hingelegt und wir freuen uns über das große Interesse.“ Das Konzept aus archäologischer Grabung, szenischen Darstellungen mit innovativer Technik und klassisch-musealen Kabinetten mit Originalexponaten wird sehr gut angenommen.

Neben den beiden Dauerausstellungen versteht sich das Europäische Hansemuseum in Zukunft als kultureller Treffpunkt und legt daher einen weiteren Schwerpunkt auf Veranstaltungen und Kooperationen. Derzeit werden Gespräche mit den anderen Museen und Kulturmacherinnen und Kulturmachern der Stadt geführt, woraus bereit seine Kooperation zur Sonderausstellung „Lübeck 1500 – Kunstmetropole im Ostseeraum“ im St. Annen-Museum entstanden ist.

Ein erster Höhepunkt steht schon fest: Vom 20. bis 22. Mai 2016 wird das Hansemuseum ein zentraler Ort des ersten Hanse-Kultur-Festivals in Lübeck sein. Um ein vielfältiges Programm anbieten zu können, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Bereits vereinbart ist ein erstes Angebot für Kinder: In der „Kinder-Hanse-Stadt“ kann das Leben und Arbeiten in einer mittelalterlichen Hansestadt nachgespielt werden. Außerdem können sich die Festivalgäste im Innenhof des Museums auf ein facettenreiches Bühnenprogramm mit Musik freuen sowie auf Lesungen, Vorträge und zahlreiche weitere Aktionen. Auch für ein besonderes gastronomisches Angebot wird gesorgt sein.

Durch die gesammelten Erfahrungen der vergangenen Monate werden einige Änderungen umgesetzt. „Es ist schön, dass das Europäische Hansemuseum von den Lübeckern sowie nationalen und internationalen Gästen so gut angenommen wird und auch großes Verständnis für kleinere Anfangsschwierigkeiten da ist, die bei so einer komplexen Neugründung natürlich aufkommen“, so Felicia Sternfeld. Zum einen werden die Öffnungszeiten saisonal verlängert: Von April bis Oktober wird das Museum täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. In den Monaten November bis März gelten die derzeitigen Öffnungszeiten (täglich 10 bis 17 Uhr).

Zum anderen werden Eintrittskarten und Preisstruktur angepasst: In Zukunft wird eine Eintrittskarte für die Ausstellungen „Die Hanse“ und „Burgkloster“ zum regulären Preis von 12,50 Euro (ermäßigt: 11 Euro) erhältlich sein. Für Interessierte, die lediglich das Burgkloster mit den Gefängniszellen und dem Hanselabor besuchen möchten, gibt es eine separate Eintrittskarte für sieben Euro (ermäßigt 3,50 Euro). Felicia Sternfeld: „Darüber hinaus wird die Ausstellung stetig erweitert, um die umfangreiche Geschichte des faszinierenden Kaufmanns- und Städtebundes abwechslungsreich zu präsentieren.“

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