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Drei Entwürfe ausgewählt für Priwall Waterfront

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das ehrgeizige Entwicklungsvorhaben für Travemünde auf dem Priwall nimmt Formen an

Acht Architekturbüros haben sich Gedanken um die Gestaltung der neuen Priwallpromenade gemacht. Aus drei Entwürfen sollen jetzt die besten Elemente in das neue Konzept einfließen. Segelsport, Tourismus und Wohnungen sollen den Bereich das ganze Jahr über beleben.

„Priwall Waterfront“ nimmt konkrete Formen an. Diese sind das Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs, an dem sich sieben Architekturbüros aus ganz Norddeutschland im Sommer beteiligt haben. Aufgerufen waren acht Büros das städtebauliche und freiraumplanerische Konzept für „Priwall Waterfront“ zu überarbeiten.

Teil des Wettbewerbs war es auch, Architekturvorschläge für die so genannten Promenadenvillen zu unterbreiten, die als begleitende Kulisse die öffentliche Promenade attraktiv gestalten sollen. Über deren Größe wurde lange in der Politik gestritten. Die ursprünglichen Planungen wurden deshalb verkleinert.

Gestern stellte die Jury drei gleichrangigen Preisträger des Wettbewerbs vor. „Wir haben uns sozusagen von den drei Entwürfen die besten Konzepte genommen und zusammengesetzt. Daraus entsteht ein Erscheinungsbild, das gut zu den Anforderungen an den Priwall passt und den maritimen Charakter der Halbinsel unterstreicht“, erklärt der Auslober des Wettbewerbs Sven Hollesen, Vorstand der Planet-Holding AG. „Diese guten Entwürfe bestätigen es, jetzt ist der Weg frei für das einzigartige Priwall Waterfront Leuchtturmprojekt mit Promenade, Promenadenvillen und vielen touristischen Erlebnissen.“

Die drei Architekturbüros hätten es geschickt verstanden, so die Jury, städtebauliche Konzepte zu entwickeln, die die einzigartige Lage des Priwalls am Passathafen und der Travemündung unterstreichen, „und in denen der Priwall zu einem lebendigen Standort wird, der Wohnquartier, Tourismus, Segelsport und Verkehr für Einheimische und Touristen städtebaulich miteinander kombiniert“.

Angetan von den Planungen zeigte sich auch Lübecks Bausenator Franz-Peter Boden, der Mitglied des Preisgericht war: „Wir standen bei diesem Wettbewerb vor einer sehr komplexen Aufgabenstellung. Diese drei Entwürfe zusammen ergeben ein Konzept, das die Vorgaben im Großen und Ganzen erfüllt. Besonders wichtig war uns bei der Auswahl das Thema Nachhaltigkeit und Qualität der Planungen. Auch in 20 Jahren soll man noch gerne auf dem Priwall Ferien machen und auf der Erlebnispromenade flanieren.“

Die Entwürfe können nun auf dem Priwall besichtigt werden: Halle 2, Am Priwallhafen 10, von Dienstag, 10. September, bis Donnerstag, 12. September, von jeweils 14 bis 19 Uhr.

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