Drehbrückenplatz wird eine Million Euro teurer

Zwischen Alsheide und Große Altefähre  (Foto) sowie Fischergrube bis Engelsgrube und Engelsgrube wurde die Asphalttragschicht eingebracht.
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Zwischen Alsheide und Große Altefähre (Foto) sowie Fischergrube bis Engelsgrube und Engelsgrube wurde die Asphalttragschicht eingebracht.

Start der Asphaltierungsarbeiten „An der Untertrave“ in Lübeck

shz.de von
29. Juni 2018, 16:39 Uhr

Die Arbeiten im Straßenzug „An der Untertrave“ werden noch in diesem Jahr abgeschlossen. Aber: Der Drehbrückenplatz wird vorerst nicht umgebaut. Das ist der Stadt zu teuer. Die eingeplanten 4,38 Millionen Euro reichen nach den Ergebnissen der Ausschreibungen nicht. Wenn der Bund trotz seine Fördergelder bereitstellt, muss die Stadt knapp eine Million Euro mehr zahlen.

Die Straßenbauarbeiten „An der Untertrave“ liegen im Zeitplan. Die Fertigstellung der neuen Verkehrsführung wird bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das hat der Bereich Stadtgrün und Verkehr der Hansestadt Lübeck mitgeteilt. Dann endlich kann der Verkehr wieder ungehindert in beide Richtungen auf diese so wichtigen Altstadtrandstraße nutzen.

Die Fertigstellung der Wassertreppe und des angrenzenden Drehbrückenplatzes wird sich indes verzögern, „so dass eine Fertigstellung dieses Bereichs nach derzeitigen Planungen Mitte 2019 erfolgen wird“, so ein Sprecher der Bauverwaltung. Die dazu notwendigen Baumaßnahmen würden aber nicht zu erneuten Verkehrsbehinderungen führen.

Grund für die Verzögerungen ist das Ausschreibungsergebnis für den Bau der Wassertreppe, das rund 60 Prozent über der maßgebenden Kostenberechnung lag. Aufgrund dieser hohen Differenz musste die Ausschreibung aufgehoben werden.

Nach haushalterischer Ordnung der Finanzmittel und Bewilligung der Mehrkosten durch die politischen Gremien der Hansestadt6 soll die Baumaßnahme noch 2018 neu ausgeschrieben werden. Der Umbau der Untertrave wird aus den normalen Städtebaufördermitteln bezahlt.

Für den Drehbrückenplatz hatte der Bund 3,4 Millionen Euro bereit gestellt. Bisher war die Stadt davon ausgegangen, dass sie nur 980 000 Euro zahlen muss. Jetzt wird es wohl das Doppelte sein. Aber auch die Förderung ist noch nicht sicher: Sie war an die Bedingung geknüpft, dass die Maßnahme im Jahr 2018 abgeschlossen wird. Die Hansestadt hat bereits mit dem Bund über das Thema Bauverzögerung gesprochen. Jetzt wird ein Antrag auf Verlängerung des Förderzeitraumes gestellt.

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