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Drehbrücke verschwindet im Unterdruckzelt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die 122 Jahre alte und unter Denkmalschutz stehende Drehbrücke ist mit Schadstoffen belastet. Vermutlich enthält sie Asbest und andere krebserregende Stoffe. Deshalb bekommt sie für die Sanierung ein Unterdruckzelt. Nach dem reibungslosen Aushub der Hafendrehbrücke am Mittwoch (wir berichteten) laufen derzeit die Arbeiten, um die Brücke komplett einzuhausen. Dazu wird eine feste Seitenverkleidung aus Stahlcontainern, eine Bodenabdichtung und ein Dach hergestellt. „Aufgrund der erwarteten Schadstoffbelastung mit Asbest, PAK und PCB müssen die besonderen Richtlinien für den Umgang mit Gefahrstoffenbeachtet werden. Dazu zählt, dass in der provisorischen Halle mit Unterdruck gearbeitet wird und Absauganlagen, Schwarz-Weiß-Bereiche und eine Vier-Kammer-Personenschleuse sowie eine Zwei-Kammer-Materialschleuse eingerichtet werden“, sagt ein Sprecher des Bereichs „Stadtgrün und Verkehr“ in Lübeck . Die Brücke wird mittig in zwei Arbeitsbereiche getrennt. Zunächst wird der Asphaltbelag entfernt, dann das Stahlfachwerk gesandstrahlt.


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