Wirtschaft in SH : Dräger rutscht in die roten Zahlen

Der Medizintechnik-Konzern Dräger verzeichnet operative Verluste.

Der Medizintechnik-Konzern Dräger verzeichnet operative Verluste.

Auch beim Nettoergebnis rutscht der Lübecker Medizintechnikkonzern in die Verlustzone.

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30. Oktober 2018, 10:25 Uhr

Lübeck | Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk ist im dritten Quartal auch unter dem Strich in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust betrug von Juli bis September 5,4 Millionen Euro, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag in Lübeck mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatten die Lübecker hier noch einen Gewinn von 16,2 Millionen Euro ausgewiesen.

Höhere Kosten und Währungseffekte belasteten die Ergebnisse. Drägerwerk hatte bereits vor gut zwei Wochen vorläufige Zahlen zum Quartal vorgelegt und war bei der Prognose für das Gesamtjahr zurückgerudert. Im dritten Quartal wies Drägerwerk wie bereits bekannt einen operativen Verlust (Ebit) von 4,4 Millionen Euro aus.

Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 24,4 Millionen Euro erzielt. Der Umsatz ging um 1,2 Prozent auf 613 Millionen Euro zurück.

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