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Lübeck

18. Oktober 2017 | 19:14 Uhr

Die Steuern sprudeln

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zwischenbericht von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe steckt voller positiver Überraschungen

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 14:40 Uhr

Statt der eingeplanten 71,2 Millionen Euro wird die Hansestadt Lübeck nach einer aktuellen Schätzung in diesem Jahr nur ein Minus von 36,1 Millionen Euro machen. Allein bei der Gewerbesteuer wird die Hansestadt rund sechs Millionen Euro mehr einnehmen als erwartet.

Der zweite Zwischenbericht von Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) für das Jahr 2014 steckt voller positiver Überraschungen. Neben den sechs Millionen Euro zusätzlicher Gewerbesteuer kommen noch 16,7 Millionen Euro durch die Konsolidierungshilfe des Landes und rund sechs Millionen Euro weitere Zuschüsse vom Land. Durch den Verkauf von Erbbaurechten kamen drei Millionen Euro mehr in die Kasse als geplant. Die Grundsteuer bringt weitere 520 000 Euro, die Vergnügungssteuer 400 000 Euro.

Auch innerhalb der Verwaltung gibt es positive Zahlen. Im Bereich der „stationären Sozialhilfe“ werden zwei Millionen Euro weniger ausgegeben als erwartet. Der Bereich Verkehrsangelegenheiten meldet ein Plus von 640 000 Euro durch Mehreinnahmen bei Verwarnungen und Bußgelder beim fließenden Verkehr und Personaleinsparungen. Im Fachbereich Kultur konnten 400 000 Euro beim Personal eingespart werden. Im Bereich der ambulanten Jugendhilfe werden in diesem Jahr rund 1,8 Millionen Euro weniger ausgegeben als erwartet. Die Bauaufsicht wird rund 1,1 Millionen Euro mehr einnehmen, beim Personal sparte der Bereich „Planen und Bauen“ 800 000 Euro ein.

Schlechte Meldungen hat der Bürgermeister in seinem Bericht aber auch. Die Verluste der städtischen Senioreneinrichtungen steigen um 956.000 Euro, der noch nicht im Haushalt geplante Abriss der Priwall-Krankenhauses wird 600 000 Euro kosten und der Zuschuss für das Theater steigt um 400 000 Euro.

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