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Lübeck

21. August 2017 | 10:43 Uhr

Die MuK unter der Lupe

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Gebäudemanagement Lübeck und Musik- und Kongresshalle ermitteln Instandsetzungsbedarf

Die Musik- und Kongresshalle (MuK) auf der Wallhalbinsel ist ein Anziehungspunkt der Hansestadt. Die MuK genießt als Konzertsaal mit ausgezeichneter Akustik hohes Ansehen, auch die ganz unterschiedlichen Publikumsveranstaltungen wie Konzerte, Messen, Semirare und Partys bescheren MuK- Geschäftsführerin Ilona Jarabek gute Zahlen. Die MuK ist zu 90 Prozent in Besitz der Hansestadt, zehn Prozent der Betreibergesellschaft hält der NDR.

Doch das Haus an der Trave ist in die Jahre gekommen: Am 1. Oktober 1994 wurde die MuK – ein besserer Name fiel den Lübeckern nicht ein – eröffnet. Der renommierte Architekt Meinhard von Gerkan hatte den Bau entworfen, der die Funktionen einer internationalen Kongresshalle, einer Philharmonie und einer Stadthalle miteinander verbindet.

Regelmäßig nimmt das „Gebäudemanagement Lübeck“ seine städtischen Immobilien unter die Lupe, um sich über Zustand und notwendige Baumaßnahmen einen Überblick zu verschaffen. Im Frühjahr dieses Jahres fand turnusgemäß eine Begehung der Musik- und Kongresshalle statt. Dabei wurde, wen wundert’s, Instandsetzungsbedarf festgestellt. Jetzt werden weitere Untersuchungen vorgenommen, um die einzelnen, notwendigen Maßnahmen genauer zu beschreiben und dann beziffern zu könenn. Auf dieser Grundlage wollen dann das Gebäudemanagement der Stadt und die MuK ein Modernisierungskonzept erstellen. Rund 300 Veranstaltungen unterschiedlichster Art finden pro Jahr in den Räumlichkeiten der MuK statt, so dass der jetzt festgestellte Instandsetzungsbedarf der intensiven Nutzung geschuldet ist.

Bereits bekannt sind Schäden an der Fassade, Wasserpfützen auf dem Dach und optisch sichtbare Abnutzungen im Veranstaltungsbereich, die behoben werden sollen. Nach 21 Jahren sei auch die Technik des Gebäudes nicht nur an den heutigen Standard anzupassen, sondern auch auf zukünftige Anforderungen auszurichten. Trotz dieser Erkenntnisse seien die Veranstaltungsabläufe zur Zeit in keiner Weise beeinträchtigt.

>Die Musik- und Kongresshalle Lübeck bietet Räume für Tagungen und Kongresse von 50 bis 2000 Personen. Der Konzertsaal hat Platz für bis zu 1900 Zuhörer, das Foyer unbestuhlt für 3500 Personen


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