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Lübeck

21. November 2017 | 03:55 Uhr

Die Baustellen des Jahres 2018

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Hansestadt Lübeck soll es nur noch wenige Großbaustellen im Straßenraum geben, auch aus Geldmangel

Es gibt eine gute Nachricht für in den letzten Monaten arg genervten Autofahrer in der Hansestadt: Im kommenden Jahr soll es nur noch wenige Großbaustellen im Straßenraum geben. Für größere Behinderungen verursachen dann lediglich die Baustelle „An der Untertrave“, die bis Ende 2018 bleibt, und die Possehlbrücke, für die es weiterhin kein Fertigstellungsdatum gibt.

Die Stadt will sich in Bezug auf des Straßenverkehrsnetz auf die wichtigsten Punkte beschränken. Dazu gehören, wie von Anwohnern und der Politik lange gefordert, die Kantstraße auf Marli und der Bereich „An den Schießständen/Kirschenallee“ im Stadtteil Eichholz/Brandenbaum. Außerdem stehen die Moltkestraße und die Hamburger Straße auf der Liste der größeren Sanierungen 2018.

Eine große Maßnahme wird auch die Neugestaltung des Radweges in der Roeckstraße sein. Der ist seit Jahren in der Diskussion, weil er schmal, schief und zudem voller Wurzelaufbrüche ist.

Bei den Brücken wird die der ins Stocken geratene Neubau der Possehlbrücke für Verkehrsbeehinderungen sorgen. Hier läuft noch eine Mediation zwischen Baufirma und der Stadt als Auftraggeber. Auf dem Plan steht ebenfalls die Josephinenbrücke II – wichtiges Bauwerk zwischen Posener Straße und der Nordtangente. Sie soll ebenfalls in zwei Teilen neu gebaut werden, damit der Verkehr zumindest in eine Richtung fließen kann.

Auch die Zahl der Straßen, deren Asphaltdecke saniert werden, wird im kommenden Jahr geringer ausfallen müssen als eigentlich erforderlich. Im Haushalt der Hansestadt sind nur 200 000 Euro vorgesehen, in diesem Jahr waren es noch 400 000 Euro.

Notwendig wären tatsächlich weitere Baustellen. Das kann sich die Hansestadt Lübeck aber nicht leisten. Bei den Gemeindestraßen sieht der „Masterplan Straßen“ einen Bedarf von 25 Millionen Euro, bei den Kreisstraßen von 38,5 Millionen Euro, bei den Landesstraßen von 23 Millionen Euro, bei den Bundesstraßen im Stadtgebiet von 22 Millionen Euro und bei den Brücken von 75 Millionen Euro.

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