Der jahrelange Leerstand endet

Die benachbarten Geschäftsleute sind erfreut, dass der Leerstand beseitigt wird und die leeren Schaufenster verschwinden.
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Die benachbarten Geschäftsleute sind erfreut, dass der Leerstand beseitigt wird und die leeren Schaufenster verschwinden.

Gebäudekomplex in der Lübecker Mühlenstraße wird zu einem Geschäfts- und Ärztehaus umgebaut

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04. Dezember 2017, 16:51 Uhr

Neues Leben in der totgesagten Mühlenstraße: Seit November 2013 steht das markante Gebäude leer, in dem einst C&A als Mieter auf 4900 Quadratmeter Verkaufsfläche gute Geschäfte machte, ehe man in die Breite Straße umzog. Seit dem Leerstand führte die Mühlenstraße ein Schattendasein. Doch jetzt tut sich endlich etwas: Der Umbau zu einem Geschäfts- und Ärztehaus hat begonnen.

An kaum einer anderen Stelle lässt sich in Lübeck die städtebauliche Entwicklung der Innenstadt besser nachverfolgen: In den 60er Jahren musste eine Zeile intakter Altstadthäuser für den Einzug der Moderne weichen. Jahrzehnte später, einhergehend mit der Aufwertung der Altstadt zum Unesco-Weltkulturerbe, verlor der Betonklotz im Herzen der Altstadt an Attraktivität.

Nach zwei Jahren Leerstand übernahm 2015 eine Investorengruppe das Objekt. Erste Pläne, die neben Ladengeschäften auch Wohnungen vorsahen, scheiterten. Um Licht in das Gebäude zu bringen, soll in der Mitte l ein großer Lichtschacht entstehen, im Untergeschoss ziehen unter anderem ein großer Lebensmittelmarkt und eine Apotheke ein. In den oberen Etagen entstehen Arztpraxen mit einem Zugang zum Marienkrankenhaus. Die Investition beläuft sich auf rund zwölf Millionen Euro. Nach dem Umbau stehen rund 7800 Quadratmeter Fläche auf vier Etagen zur Verfügung.




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