zur Navigation springen

Der Blitzer, der immer wieder attackiert wird

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die neuartigen Geschwindigkeitsmessanlagen in Lübeck (Blitzer-Stelen) sind alles andere als beliebt. Aber ausgerechnet ein bestimmter Blitzer in der Neuen Hafenstraße hat einiges auszuhalten: Eingeschlagene Abdeckungen, Klebeschilder, Herzchen und jetzt auch noch einen Eimer Raumfarbe. Offenbar stört viele Lübecker der Blitzer an der vierspurigen Straße am Hafengelände. Die letzte Attacke gab es in der Nacht zum Sonntag. Unbekannte verpassten dem Gerät einen Eimer Raumfarbe. Handwerklich wurde nicht ganz sauber gearbeitet. Die Farbe verteilte sich bis auf den Boden, der leere Eimer wurde ins Gebüsch geworfen.

Die Stadtverwaltung ist diese Art des Vandalismus inzwischen gewohnt. Es muss jeweils nur die Plastikabdeckung im Wert von rund 500 Euro erneuert werden. Die Ersatzteile liegen bereits auf Lager. Die Einnahmen der Stadt liegen bei den festen Blitzern bei rund einer Million Euro im Jahr.

Der Blitzer in der Neuen Hafenstraße wurde im Sommer 2012 aufgestellt. Es handelt sich offiziell um ein Forschungsprojekt, um die Reduzierung des Lärms durch Überwachungsanlagen zu testen. Das Ergebnis hat die Stadt nie vorgestellt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert