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Lübeck

13. Dezember 2017 | 05:16 Uhr

Das neue Tor zur Uni-Klinik

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das 11-Millionen-Parkhaus ist das neue Tor in das UKSH Lübeck / Zufahrt an der Ratzeburger Allee wird am 1. Juli freigegeben

„Mit dem neuen Parkhaus am Campus Lübeck haben wir einen weiteren Meilenstein unseres baulichen Masterplans verwirklicht“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH): „Wir freuen uns sehr über das neue, zeitgemäße Hauptportal des UKSH am Campus Lübeck, das unseren Patienten, Besuchern und Mitarbeitern künftig nicht nur Parkraum, sondern auch ein großzügiges Foyer mit Informations- und Serviceleistungen bietet.“ Als erster Baustein des Baulichen Masterplanes stellt das Parkhaus das künftige Portal des Klinikums am Campus Lübeck dar.

Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert, Präsident der Universität zu Lübeck: „Universität und Klinikum gehen auf ihrem gemeinsamen Campus in Lübeck einen weiteren bedeutsamen Schritt voran. Wie für die Life-Science-Universität die neuen Forschungsbauten teils bereits bezogen sind, teils noch Gestalt annehmen, ist hier ein zeitgemäßes Entree für die moderne Patientenversorgung entstanden.“

Die reinen Baukosten für das Parkhaus, das vom UKSH in Eigenregie kreditfinanziert wird, betragen rund elf Millionen Euro. Das UKSH ist sowohl Bauherr als auch Betreiber des Parkhauses. Gebaut wurde das Parkhaus unter der Leitung der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH).

Das Parkhaus hat L-förmigen Grundriss und überspannt die neue Zufahrtstraße aus Richtung Ratzeburger Allee. Der Neubau im sogenannten Split-Level-System (Halbrampenparkhaus) als offene Garage mit einem angeschlossenen Servicebereich im Erdgeschoss und Technikräumen im Untergeschoss entstanden. Es besteht aus neun Parkdeckebenen, die halbgeschossig versetzt sind und 633 Stellplätzen Raum bieten werden, davon sieben Behindertenparkplätze, 14 Eltern/Kind-Stellplätze und 64 überwachte Frauenstellplätze.

„Das Parkhaus ist das neue Tor in das UKSH in Lübeck. Das Gebäude überspannt die Straße mit einer filigranen Stahlkonstruktion. Die Fassadengestaltung mit großflächig gespannten Textilmembranen unterschiedlicher Farbigkeit gibt dem Haus die Identität. Mit dem Parkhaus in Kiel ist diese Fassade bereits zu einem Markenzeichen des UKSH geworden“, sagt Architekt Christian Schmieder. Neben den Fassadenelementen aus Textilmembranen in hellgrün, dunkelgrün, silbergrau besteht die Fassade des Neubaus aus einer zurückliegenden Ebene mit Streckmetallfeldern.

Die Stellplätze im neuen Parkhaus können von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern genutzt werden. Ladesäulen für sechs Elektroautos sind vorhanden. Die Erschließung des Parkhauses erfolgt über je zwei Ein- und Ausfahrten mit Schrankenanlagen. Die Parkdecks verfügen über ein Fußgängerleitsystem mit Richtungspfeilen und Übergängen zu den drei Treppenhäusern.


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