Statue in Lübeck beschädigt : Buchstabendiebstahl am Europäischen Hansemuseum

Der Eingangsbereich des Neubaus des Europäischen Hansemuseums.

Der Eingangsbereich des Neubaus des Europäischen Hansemuseums.

Die Täter montierten die Buchstaben „S“, „H“ und „N“ aus drei Metern Höhe ab. Zudem stießen sie die „Maria Magdalena“ um.

shz.de von
09. Oktober 2017, 17:22 Uhr

Lübeck | Mitarbeiter des Europäischen Hansemuseums bemerkten am Freitagmorgen das Fehlen von mehreren Buchstaben des Schriftzuges „Europäisches Hansemuseum“. Unbekannte Täter hatten die Buchstaben „S“, „H“ und „N“, die links neben dem Haupteingang des Museums An der Untertrave in drei Metern Höhe angebracht waren, offenbar in der Nacht abmontiert und entwendet, teilte die Polizei am Montag mit. Bei den Buchstaben handelt es sich um aus Messing gefertigte Spezialanfertigungen, die von hinten beleuchtet werden.

In der Nacht zum Samstag wüteten zudem Randalierer auf dem öffentlich zugänglichen „Gefängnishof“ des Europäischen Hansemuseums. Am Morgen lag die Statue der „Maria Magdalena“ beschädigt am Boden. Die Figur ist mit einer Kette im Boden verankert. Die Täter stießen sie vermutlich mit Gewalt um, so die Polizei.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die in den Nächten verdächtige Personen beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 0451/1310 entgegen.

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